Wieviel „Ich“ braucht der Mensch?

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Denkanstoß: Wieviel „Ich“ braucht der Mensch?

nach Jürgen Weist

In unterschiedlichen Schulen und Traditionen wird ganz unterschiedlich über die Rolle des Ichs nachgedacht. Ich möchte Ihnen heute eine einfache Idee nahebringen. Ohne Ich keine subjektive Erfahrung und erst ein erstarktes Ich ist in der Lage, sich selbst in Frage zu stellen und über (s)ich hinauszuwachsen.

Ein zu schwaches Ich ist kaum handlungsfähig usw. und so plädieren wir im Rahmen von Bewusstseinsentwicklung für eine Art Ich-Korridor. Nicht zu viel, dann steht es sich selbst im Wege, nicht zu wenig, auch dies kann problematisch sein.

Mit dem Ich ist es wie mit vielen anderen Dingen auch. Lebt man in seiner Ausschließlichkeit, ist es tragisch, eines aufzuweisen, aber im Alltagsvollzug durchaus hilfreich. Im Übrigen scheint es gar nicht so klar zu sein, was ein Ich überhaupt ist? Macht man sich auf die Suche, versucht es in sich sinnlich zu erfassen, so findet man da eher „nichts“ …

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