Leerer Raum zieht Fülle an …

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Denkanstoß: Leerer Raum zieht Fülle an …

nach Jürgen Weist

Im Herbst befreit sich in unseren Breiten die Natur von Überflüssigem, dem, was funktional nicht gebraucht wird oder sogar die Anpassung an die Umweltbedingungen erschwert. Man stelle sich nur einen Baum vor, der voller Laub den Winterstürmen ausgesetzt wäre oder was die Last von Schnee und Eis mit ihm dann machen würde?

Ein zu schwaches Ich ist kaum handlungsfähig usw. und so plädieren wir im Rahmen von Bewusstseinsentwicklung für eine Art Ich-Korridor. Nicht zu viel, dann steht es sich selbst im Wege, nicht zu wenig, auch dies kann problematisch sein.

Worauf möchte ich hinaus? Auf Anregungen wie Abnehmen, Loslassen, Aufräumen, Ausleeren …Aspekte, Dinge, Körperliches usw., das zu nichts mehr wirklich nütze ist. Was Raum füllt, schwer und behäbig macht, bindet, in den sich - geleert - auch gut Neues, Frisches, Belebendes usw. füllen könnte. Wissen Sie, was ich meine? Fast so, wie das Ausatmen die Qualität des Einatmens bedingt … Asthmatiker wissen, wovon ich rede.

Also, wo könnten Sie mit dem „Ausräumen“ anfangen, wo leichter usw. werden. Wo könnten sich Räume für neue Fülle öffnen? Ist nur so ein Anstoß …ob zum Denken oder Handeln, das entscheiden Sie selbst …

Sie haben einen Impuls zu diesem Denkanstoß? Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht. Danke.

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