Selbstverantwortung – ein heißes Eisen?

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Denkanstoß: Selbstverantwortung – ein heißes Eisen?

nach Jürgen Weist

Natürlich kann man das Thema Verantwortung isoliert auf andere oder anderes betrachten. Aber was ist eigentlich mit dem Thema „Verantwortung für sich selbst“?

So betrachtet öffnet sich sofort ein Reigen von weiteren Unterthemen: Bedürfnisse und welche bzw. wessen zählen mehr, wann erfahren sich Menschen als Opfer, wann erfahren sich Menschen im guten Sinne als eigenmächtig, welche Rolle spielen Macht, Hierarchie und Abhängigkeiten u.v.a.m.?

Aber ich möchte gar nicht in diese „Richtungen“ gehen. In meiner Verantwortung als Ausbilder, Coach und Berater interessieren mich die einfachen (grundlegenden) Fragen:

  1. Warum tun wir meist nicht das, von dem wir wissen, es tut uns und anderen gut?
  2. Warum fange ich etwas an, und höre auf, obwohl es sich für mich „richtig“ anfühlt?
  3. Wo mache ich weiter, obwohl ich schon weiß, das stimmt für mich so nicht mehr?
  4. Wo mache ich mir selbst was vor, um z.B. nichts ändern zu müssen?
  5. Wo gebe ich (zu) viel, ohne selbst etwas zu erhalten?

Diese und andere Fragestellungen ähnlicher Art könnte man auf unangenehm gute Weise auf die Frage verdichten: Wo übernehme ich nicht oder nur unzureichend Verantwortung für mich und mein Leben? Wo stehe ich nicht für mich selbst ein? Wo ist da noch Luft nach oben? Lesen Sie gern den heutigen Blickpunkt noch einmal aus dieser Perspektive … Luft nach oben passt, mit der Verantwortung ist es nämlich wie mit den Sauerstoffmasken im Flieger: Wird die Luft zu dünn, dann setzt man sich erst die eigene auf und hilft dann den anderen …

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