In die persönliche Balance kommen

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Denkanstoß: In die persönliche Balance kommen

nach Jürgen Weist

Vielleicht als praktikable Eingangsidee ganz hilfreich: Es geht nicht um den kompletten Abbau von Spannungen, sondern um sowas wie in einen guten Fluss kommen, eine gute (rechte) Spannung entwickeln, die eigene Balance finden. Denn ohne Spannung kein Leben …

Oder anders: Die persönliche Spannkraft ist möglicherweise eine Art Vermögen des Körpers, eine verfügbare Bereitschaftsenergie mobilisieren zu können.

Dazu eine ganz persönliche Erfahrung. Wie weit die Idee der Balance reichen kann …
Ich war vor einiger Zeit in Asien und konnte dort eine Serie von guten Massagen genießen. Dabei konnte ich für mich wahrnehmen: Wo sind Anspannungen & Blockaden? Wo tut es sogar weh? Wo ist mein Körperschema ausgeprägter (wo spüre ich mich mehr/ weniger)? Wo waren Muskeln differenziert, wo „verklebt“? Wie stand es um Spannungsunterschiede, z.B.: Zwischen linker und rechter Körperseite, vorn und hinten, oben und unten? Gleichzeig ist das nur ein Bespiel für den Körperbereich.

Mir gefällt übrigens das sogenannte Tensegrity-Konzept. Es beschreibt, dass der Körper ein wechselwirkendes System miteinander verbundener fester (z.B. Knochen) und beweglicher Elemente (z.B. Sehnen, Bänder) ist. So wird für mich irgendwie noch klarer, dass z.B. Erleben sich auf die Faszien (Muskelhäute) auswirkt und in der Rückkopplung meine Muskelspannung auf mein Erleben auswirkt.

Was möchte ich Ihnen ans Herz legen? Entwickeln Sie Ihre Art, Ihre Gewohnheiten und Ihre Rituale, um in Balance zu kommen. Ganz nebenbei bemerkt: Es ist übrigens eine ganz hervorragende (und gesunde) Art, für sich selbst zu sorgen und für und mit anderen gut da zu sein.

Sie haben einen Impuls zu diesem Denkanstoß? Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht. Danke.

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