Das Kontakt-Paradoxon

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Denkanstoß: Das Kontakt-Paradoxon

nach Jürgen Weist

Aus einer Frühstücksdiskussion zum Thema entstand die Aussage: Du darfst schräge Beziehungsangebote nicht annehmen und gleichzeitig darfst Du damit nicht nicht in Kontakt gehen.
(Hin-Weist: Die negative Formulierung ist bewusst positiv gemeint… ?).

Natürlich ist es eine Möglichkeit, Menschen, die uns mit „schrägen Angeboten“ kommen, einfach stehenzulassen und eine Situation bzw. Kontext ohne weitere Worte zu verlassen. Aber oft ist dies nicht oder nur eingeschränkt möglich, vielleicht sogar nicht sinnvoll oder mit weitreichenden Konsequenzen verbunden. Was dann tun?
Der o.a. „Frühstückssatz“ versucht zu beschreiben, dass es sinnvoll sein kann, in der Situation, in der Beziehung, im Kontakt zu bleiben (also die Beziehungsebene zu halten) und gleichzeitig nicht auf das inhaltliche Angebot „einzusteigen“.

Beispiel:
Person A: Du kaufst mir weder die Yacht noch das Pferd, Du liebst mich wohl nicht.
Person B: Was genau lässt Dich annehmen, dass das, was ich Dir kaufe oder nicht kaufe, etwas mit meiner Liebe zu Dir zu tun hat?

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