Dem Zweifel einen guten Platz geben

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Denkanstoß: Dem Zweifel einen guten Platz geben

nach Jürgen Weist

Jedes neue Wissen entsteht doch – mehr oder weniger – auch dadurch, dass altes Wissen an- oder bezweifelt wurde, oder? Es gibt doch Leute, die meinen, dass an Etwas festzuhalten, an Etwas zu glauben, viel leichter wäre als etwas zu bezweifeln. Gute Frage …

Dem Zweifel „einen guten Platz geben“ könnte hier meinen, die Fähigkeit zu vertiefen, wann halte ich noch fest und wann lasse ich los? Wovon auch immer …
Was könnte noch dazu gehören, dem Zweifeln einen guten (und konstruktiv wirksamen) Platz zu geben:

  • Ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann hat sich Wissen zu sehr verfestigt? Oder ist unpassend geworden …
  • Wann ist etwas klar, gewiss und entschieden? Und an welchem Gefühl erkennt man dies?
  • Eine Ahnung (aus Erfahrungen) zu entwickeln, wann bringen (welche) Zweifel einen eher weiter (und welche) und wann eher nicht?
  • Sich klar machen, inwieweit Zweifel, Denken und Erkennen miteinander verwandt sind.
  • Lernen, in Phasen des Zweifelns eher abzuwarten, ob etwas ggf. deutlicher wird/ werden darf.
  • Und sich -last but noch least- fragen: Wozu könnten meine Zweifel mich ggf. auffordern?

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