Angst ist ein unangenehm gutes Thema, oder?

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Denkanstoß: Angst ist ein unangenehm gutes Thema, oder?

nach Jürgen Weist

Wer will schon eine gehörige Portion Angst haben? Niemand …aber …wird sie damit nicht zur ungekrönten Herrscherin über viele Entwicklungen …
Wie kann man oder ich etwas zum Thema Angst schreiben, ohne pessimistisch zu sein oder zu werden? Oder warum zum Himmel ist Angst ein so oft unbeliebtes Thema?

Also, um es mal vorweg zu sagen: Wie wäre es, wenn wir bewusst in der Lage wären, diese Empfindungen in uns – auf der Ebene des Verstandes - als wertvolle (existentielle) Information an- und wahrzunehmen.

Ein schlichter Grund wäre: Wer Angst haben kann (sie aus- und halten kann) der steht in einem anderen Kontakt zu ihr, als jemand der versucht, sie zu verdrängen. Letzterer wird nämlich oft von der Angst so erfasst, dass sie ihn hat und nicht umgekehrt.
Langer Rede, praktischer Sinn: Wann immer Sie Entscheidungen treffen, fragen Sie sich bitte:
Gäbe es da etwas, dass ich vermeiden möchte, dass sich „so“ (möglichst) nicht realisieren soll? Inwieweit beeinflusst mich genau das? Und – zum Himmel – wie wäre es, wenn meine Ängste wertvolle Berater für mich wären? Mich anspornen wollen. Mich und etwas in Bewegung setzen sollen? Was entstünde, wenn Sie sich so auf eigene Ängste und die anderer beziehen könnten?
Insoweit … gutes Ängstigen!

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