Wie man geht, so geht es einem – oder Reisebericht Teil 2

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Denkanstoß: Wie man geht, so geht es einem – oder Reisebericht Teil 2…

von Jürgen Weist

Wenn ich hier in Asien bin, so ist eines meiner Rituale, morgens kurz nach dem Sonnenaufgang ein wenig am Strand entspannt zu laufen. So auch dieses Jahr.  Diesmal nahm ich eine Besonderheit wahr. Es gab Läufer, die wie ich barfuß liefen, andere nutzten normale Joggingschuhe. Dieses Jahr kam eine neue Stufe hinzu. Jemand hatte eine Art Gummifüßlinge an, die wie Zehenhandschuhe dünn die Füße einkleideten. Ja, fragte ich mich, was wohl die Leute motiviert, sich so oder so auszustatten?

Wer liegt womit richtig oder falsch? Oder wer hat welche Bedürfnisse? Klar, spann` sich mein innerer Dialog weiter, keiner macht es richtig, keiner falsch. Die Leute mit den Schuhen haben keine Problme mit den Muscheln oder spitzen Gegenständen, können gleich auf der Straße weiterlaufen. Allerdings spüren Sie auch nicht soviel, haben weniger wirklichen Kontakt zum Boden, der Trainingseffekt ist komplett ein anderer, als beim Barfusslaufen. 
Und der mit den Füßlingen? Ein Kompromiss? Ich gebe es zu: Ich habe nicht nachgefragt. Was mir aber aufgefallen ist: Nach gut zwei Kilometern endet der Strandabschnitt an einer Flussmündung. Nichts Großes. Man durchquert an guten Morgenden 25 m circa 10-30cm tiefes Wasser. Aber … währen d ich einfach weiterlief …stoppte der Mann mit den Schuhen, drehte um … und der mit den Füsslingen hat wohl doch Wasser hineinbekommen. Jedenfalls hielt er nach Überquerung des Flusses an und zog seine speziellen Teile kurz aus.

Ach, übrigens … nach mehreren Wochen des Barfusslaufens bin ich unverletzt geblieben. Und der unmittelbare Kontakt zum Strand, zum Boden, war was Besonderes.
Jetzt werden Sie sich möglicherweise fragen, welchen Denkanstoss ich heute mit dieser Anekdote vermitteln möchte? Keine Ahnung … habe ich vergessen ;-)))  Aber wie ich Sie kenne, befürchte ich fast, Sie können sich auf meine Geschichte einen konstruktiven Reim machen …

Zu was auch immer Sie diese kleine Geschichte inspiriert, ich jedenfalls  wünsche Ihnen beim Ausprobieren viel Freude und Vergnügen.

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Weitere Denkanstöße, Ideen und Anregungen finden Sie (un)regelmäßig auch unter www.bemerkenswertes.de.