Bewusstseinsstufen

Die sieben Entwicklungsstufen des Bewusstseins

In Mythen und Geschichten stoßen wir häufig auf die Zahl sieben. Sie gilt in vielen Kulturen als heilige Zahl und taucht in vielen heiligen Schriften auf. Sie gilt als Symbol für spirituelle Vollendung. Beispiele: Leuchter der Juden, sieben Wochentage, sieben Chakren, Körperzellenregeneration nach sieben Jahren usw.

1. Stufe: Materie - der potenzielle Geist:

Das Göttliche hat sich in der Materie noch nicht manifestiert. Der Verstand ruht sich aus, bereitet sich darauf vor, aufzuwachen, existiert als Potenzial.
(Gott schläft im Stein ...)

2. Stufe : Pflanzenwelt - der unbewusste Geist:

Die Pflanze ist sensibel, reagiert auf Reize. Sie kann aber nicht fühlen, dass sie fühlt.
(Gott erwacht in der Pflanze).

3. Stufe: Tierwelt - der unterbewusste Geist:

Wie beim Träumen. Die Tiere kennen nur das Hier und jetzt, sie haben keine Angst vor der Zukunft und Vergangenheit oder dem Tod. Sie haben davon kein Bewusstsein.
(Gott träumt im Tier ...)

4. Stufe: Menschen - der bewusste Geist / Bewusstsein:

Auf dieser Stufe befinden sich die meisten Menschen. Es ähnelt dem Schlafwandeln. Nur wenn das Denken aussetzt, z.B. bei Gefahren oder Todesbewusstsein - dann handeln wir in totalem Bewusstsein. Der Fokus ist aber eher die (gedachte, angenommene) Realität des normalen Lebens.(Gott lebt und stirbt im Menschen ...)

5. Stufe Bewusstheit :

Bewusstheit verbindet als Brücke die Stufen vier und sechs. Mystische Techniken zielen auf diesen Effekt. Bewusstheit entsteht, wenn sich Bewusstsein fest im Menschen verankert, integriert. Auf dieser Stufe schwanken wir noch - ein unerschütterliches Sein kann nicht durch eine Bedrohung, Beleidigung usw. aus seiner Mitte geworfen werden.

6. Stufe Superbewusstsein:

Die sechste Stufe ist erreicht, wenn Bewusstsein unverrückbar in uns Platz genommen hat, Tag und Nacht, im Wachsein und im Schlaf. Das Leben wird zum Gebet, zur Meditation.

7. Stufe - die Erleuchtung oder Meisterschaft:

Diese Menschen scheinen von innen her zu leuchten. Die Verbundenheit mit dem Urgrund, dem Göttlichen zeigt sich in seiner Ausstrahlung. Der Mensch steht in seiner Berufung und kann das Erfahrene an durstige Seelen weitergeben. Er ist der Wahrheit verpflichtet und kann nicht anders. Bilder dieser Menschen wurden früher mit dem Heiligenschein dargestellt. Der Kreis schließt sich.