Berufung & Potenzial – Artikel

Wahrheit oder Mythos?

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Im Blickpunkt: Wahrheit oder Mythos?

von Jürgen Weist

Die eigene Berufung finden ...kaum ein Thema ist so von Erwartungen überfrachtet. Bedeutet es doch für viele die Lösung ihrer Alltagsleiden. Ich höre immer wieder Aussagen, wie: Dann finde ich Erfüllung, fühle mich gut, bin erfolgreich usw. Nicht, dass dies völlig falsch wäre, aber ...

Lebendiges Handeln

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Denkanstoß: Lebendiges Handeln

nach Jürgen Weist

In vielen Zusammenhängen, in denen ich unterwegs bin, wie dem Coaching, Aikido, Training usw. beobachte ich ein „gewisses Etwas“, das wesentlich darüber mitentscheidet, ob Menschen ins Handeln kommen (können) oder auch nicht.

Lebendigkeit ist gelebter Sinn

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Im Blickpunkt: Lebendigkeit ist gelebter Sinn

von Jürgen Weist

Die Idee zu diesem Beitrag ist entstanden, als ich an einem ziemlich grauen Februar morgens aufwachte und mir die Frage stellte: Warum soll ich eigentlich aufstehen, ist doch sowieso immer das Gleiche ...? Nicht nur der Morgen war grau, meine Gestimmtheit hatte eine ganz ähnliche Farbe. Daraus entstand die Frage: Was macht das Leben bunt? Bringt Farbe ins Spiel? Wie entsteht freud- und lustvolle Lebendigkeit?

Kriterien für das Richtige im Leben

von Jürgen Weist

Im Zusammenhang mit der eigenen Bestimmung oder Berufung bekomme ich immer wieder die Frage: Woran erkenne ich die bzw. wie komme ich meiner Berufung oder Bestimmung auf die Spur. Ich möchte Ihnen dazu heute ein paar (vielleicht banal klingende) Kriterien nennen, die Ihnen da möglicherweise im Alltag (also jeden Tag) helfen können.

Coaching und Lebensunterhalt

Was wäre, wenn ihr Lebenszweck auch ausreichend Lebensmittel schafft?

"Wenn wir da, wo unser Herz ist, nicht erfolgreich sind, wo dann?"
(Frage aus unserem Berufungsseminar)

Neben diesen Fragen möchte ich mich dem Thema Talent widmen. Das Wort Talent war zu historischen Zeiten eine Währung und gleichzeitig bezeichnet es auch das in uns angelegte Vermögen, unsere Begabung (von griech. Tälaton: das anvertraute Vermögen, geistige Anlage).

Was ist Selbstwertgefühl und wie kann ich es entwickeln?

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Im Blickpunkt: Was ist Selbstwertgefühl und wie kann ich es entwickeln?

von Jürgen Weist

Über Selbstwert bzw. das Selbstwertgefühl wird so viel geredet und geschrieben. Aber was ist das eigentlich? Könnten Sie diese Frage wirklich beantworten? Selbst in unser „Haben-Gesellschaft“ wird Selbstwert ja nicht in öffentlichen Bewertungen wie 300.000€ zum Ersten, 300.000€ zum Zweiten usw. bemessen. Also was ist Selbstwert?

Die „Delle im Sein“ …

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Im Blickpunkt: Die „Delle im Sein" ...

von Jürgen Weist

Die Wurzel dieses Beitrages ist aus einem Gespräch zwischen meiner Lebenspartnerin und mir entstanden. Wir sprachen darüber, wie genau eigentlich das Potenzial von Menschen entsteht und wie Menschen damit umgehen? Es war ein Austausch darüber, dass Probleme und Potenziale oft zwei Seiten einer gleichen Münze sind. Die Idee dahinter:

Dem eigenen Leben Tiefe geben – was heißt das und wie geht das?

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Im Blickpunkt: Dem eigenen Leben Tiefe geben – was heißt das und wie geht das?

von Jürgen Weist

Beileibe kein 08/15-Thema ... Ich hörte mich vor kurzem auf einer Infoveranstaltung sagen, der Zweck des Integralen Coachings bestünde darin, das Eigene aus einer möglichst großen Tiefe heraus zu tun ... oder anders „gefragtsagt": Wir können jederzeit messen, wie lange wir schon (in Jahren) gelebt haben – aber wie schwierig wird es bei der Frage: „An wie vielen Tagen waren wir denn so richtig lebendig?"

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser …

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Im Blickpunkt: Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser ...

von Jürgen Weist

Urvertrauen zu beschreiben, ist gar nicht so einfach. Jean Gebser sprach von dem Gefühl, in etwas aufgehoben zu sein, sich in Ordnung zu fühlen und vom Einklang mit sich selbst, seinem Leben usw. Die Neurobiologie und Entwicklungspsychologie sprechen von einem Grundgefühl optimistischer Zuversicht oder der Grundhaltung emotionaler Sicherheit.

Wer was Besonderes sucht, findet das eigene Besondere nicht gut…

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Denkanstoß: Wer was Besonderes sucht, findet das eigene Besondere nicht gut...

von Sabine Babnick

Teil 1: Kürzlich morgens – im Urlaub am Strand - beim Muschel sammeln, kam mir in den Sinn, dass es einen wesentlichen Unterschied macht, einfach nur so zu suchen, also ohne konkrete Vorstellungen, eher mit einer absichtslosen bzw. „agenda-freien" Einstellung. Sprich, nur zu schauen, was tatsächlich da ist, als mir z.B. eine ganz konkrete Muschelform (besonders groß, besonders schön oder wie auch immer) vorzustellen und finden zu WOLLEN.

Berufung einmal ganz… anders.

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Im Blickpunkt: Berufung einmal ganz... anders.

von Jürgen Weist

Warum möchten Menschen ihre Berufung finden? Haben Sie sich diese Frage je einmal gestellt? Manchmal denken Menschen, wenn sie endlich ihre Berufung fänden, dann würden sie mehr Glück, Zufriedenheit und Erfolg erlangen. So wie in der Werbung, so im Sinne von: Mit dem richtigen Partner, dem richtigen Job, dem richtigen Haus, genügend Geld usw. geht es mir... dann ...so richtig gut. Vollkommenes Glück stellt sich ein.

Unnormale Lebendigkeit oder normale Depression?

 

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Im Blickpunkt: Unnormale Lebendigkeit oder normale Depression?
(Oder: Die Wirkung einer Großstadt auf´s Gemüt)

von Jürgen Weist

Vor einigen Wochen war ich zusammen mit meiner Partnerin in einer süddeutschen Großstadt unterwegs. Wie immer, wenn ich auf Reisen bin, achte ich auf Menschen in ihrer Umgebung.
Das Großstadtbild, das wir erlebten, war geprägt durch ein hohes Maß an Geschäftigkeit. Worte wie Ungeduld, Tempo, Zielstrebigkeit, Eile, verbissen und angestrengt sein, kamen mir in den Sinn. Stress lag in der Luft. Die psychologisch Erfahrenen unter Ihnen werden vielleicht sagen: „ Ja, lieber Herr Weist, das war Ihre Projektion auf die Einwohner dieser Stadt." „Ja, stimmt", würde ich dann antworten, aber das ist eben auch nicht die ganze Wahrheit... man kann eben nur erkennen, was man bereits kennt. Oder?

Sinnfragen des Lebens

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Denkanstoß: Sinnfragen des Lebens

von Jürgen Weist

Ich lese gerade viel aus dem Leben des legendären amerikanischen Trappistenmönches Thomas Merton. Ziemlich faszinierend ... jedenfalls für mich. Die Taschenbuchempfehlung im letzten Newsletter betraf einen kleinen Sammelband seiner Texte. Aus diesem Werk „Ein Tor zum Himmel ist überall", S. 121) stammt auch der Impuls zum heutigen Denkanstoß...
Als Einsiedler versuchte Merton u.a. Antworten auf zentrale Fragen des menschlichen Lebens zu formulieren.

Macht Leben Sinn? Oder: Welchen Sinn macht eigentlich Sinn?

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Im Blickpunkt: Macht Leben Sinn? Oder: Welchen Sinn macht eigentlich Sinn?

von Jürgen Weist

Geht es Ihnen nicht auch so? Wenn Sie etwas tun, das für Sie persönlich zutiefst Sinn macht, dann fühlen sich Menschen in aller Regel gut. Oder einfacher formuliert: Sinnvolles Tun oder Handeln fühlt sich gut an ...
Wenn das halbwegs richtig ist, dann müsste es ebenso „stimmen", dass sinnloses Tun und Unsinniges uns eher weniger freudvolles Erleben beschert. Passt das so oder ähnlich für Sie? Oder wie erleben Sie das?

In die eigene Kraft kommen

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Im Blickpunkt: In die eigene Kraft kommen

von Jürgen Weist

Sicher kennen Sie das Zitat: „In der Ruhe liegt die Kraft". Oder anders gefragt: Gibt es Tage, an denen Sie sich mehr Ruhe und innere Zufriedenheit wünschen würden? Wäre ein Plus an innerem Halt in den Wirren des Alltags für Sie manchmal unterstützend? Hätten Sie Lust, mehr und öfter in Ihrer Kraft zu sein? Souverän und ganz entspannt Ihren Alltag zu meistern? Woran könnte es liegen, dass es scheinbar nur ganz wenigen Menschen gelingt, gleichbleibend aus dieser Quelle zu schöpfen?

Defizitorientierung vs. Potenzialentfaltung

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Im Blickpunkt: Coaching im Spannungsbogen Defizitorientierung versus evolutionäre Potenzialentfaltung

von Jürgen Weist

Um was geht es heute genau bei dem etwas hochgestochenen Titel? Es geht für das Conzendo-Team um eine Kern- oder Grundfrage des eigenen Selbstverständnisses – und letztlich auch um das tragende Weltmodell des Integralen Coachings schlechthin. Sozusagen um die Haltung dahinter … Aber was ist damit gemeint?

Wenn Menschen ins Coaching kommen, meinen sie oft, etwas sei mit ihnen nicht in Ordnung und angelehnt an therapeutischen Erfahrungen meinen sie sogar, sie selbst seien nicht okay, ja vielleicht sogar falsch. „Ich bin doch nicht bescheuert“ und manch anderes fällt als Begriff.

Was ist Ihr Besonderes? – oder Reisebericht Teil 1

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Im Blickpunkt: Was ist Ihr Besonderes? – oder Reisebericht Teil 1

von Jürgen Weist

Als wir Anfang März unserer erstes Seminar zum Thema „Potenzial-Marketing“ gegeben haben, sprachen wir auf Trainerseite davon, dass wir, wenn wir als Mensch Resonanz erzeugen wollen, unser Geheimnis wiederentdecken dürfen, unser tiefstes Potenzial, unsere Berufung  freilegen, anders gesagt „unser Besonderes“ erst erkennen und dann leben.
Wir, meine Partnerin Sabine und ich, sind gerade zu einer Unternehmung in Asien. Ich war schon des öfteren hier. Ich möchte damit andeuten, ich kaufe keine Reiseandenken der normalen Art mehr … bis gestern …

Identifikation

Oder womit wir uns identifizieren, das sind wir ...

von Jürgen Weist

Kennen sie eine solche Situation? Sie bitten Menschen, sich (zum Beispiel in einer Seminarrunde) vorzustellen, kurz zu berichten, wer sie sind usw. Was wir dann meist hören, sind Rollen (ich bin x, y oder z von Beruf), so und so alt/jung, komme von da und dort und wünsche mir 1,2 oder 3. In der Regel geht es um Inhalte, die uns wichtig scheinen und über die wir uns quasi definieren.

Der Mythos bestimmt den Ritus

(...nicht nur eine Weihnachtsidee ...)

von Jürgen Weist

M y t h o s: Ursprung griech/lat: Wort, rede; Erzählung, Fabel, Sage, verwandt mit den Worten Mysterium (Geheimlehre), Mystik (durch innere Versenkung Vereinigung mit Gott).

R i t u s : lat. ritus: feierlicher (religiöser) Brauch, verwandt mit dem dt. Wort Reim.

Was hat das mit dem Thema Berufung zu tun?

Berufung: Ein Kinderspiel?

von Jürgen Weist

Gerade bereite ich einen Vortrag vor, bei dem ich in meinem Teil darüber sprechen werde, was möglicherweise Gründe dafür sind, dass wir unsere Berufung nicht (aus)leben.

Vorbemerkung

Heute am 21.November sitze ich gerade, nachdem ich gestern diesen Beitrag angefangen habe, am Krankenbett meiner kleinen fünfjährigen Tochter und sehe mir zusammen mit ihr einige Zeit den Walt Disney-Film „Dumbo der kleine Elefant" an. Für alle, die die Geschichte nicht so genau kennen:

Seele

Was ist die Seele? Viele von uns kennen das Wort und können das, was das Wort benennt, nicht immer fühlen, nicht in ihre Alltagserfahrungen einbetten. Und immer wenn es um Seele geht, scheint es nur wenig „gegenständlich” - griffig zu sein ...

Da wo Form ist, ist auch Seele, so der Autor Fernando Pessoa. Die Japaner sprechen von der Seele als dem Herz der Dinge. So verstanden könnte die Seele u.a. eine Art Matrix, eine Art mehrdimensionale Blaupause unseres persönlichen Lebens sein. Die Beschreibung aller Potenzen unserer Existenz. Im Sinne davon: Was ist/ wäre möglich (gewesen) ... das gilt für Menschen, Gruppen, Firmen - letztlich alles, was Form aufweist. Alle Dinge haben ihre Seele (das können Sie z.B. in der Natur spüren).