Was stärkt Menschen? – Artikel

Das Kontakt-Paradoxon

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Denkanstoß: Das Kontakt-Paradoxon

nach Jürgen Weist

Aus einer Frühstücksdiskussion zum Thema entstand die Aussage: Du darfst schräge Beziehungsangebote nicht annehmen und gleichzeitig darfst Du damit nicht nicht in Kontakt gehen.
(Hin-Weist: Die negative Formulierung ist bewusst positiv gemeint… 😉).

Das verlorene Paradies …

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Im Blickpunkt: Das verlorene Paradies …

von Jürgen Weist

Die meisten von uns kennen solche Momente … wir sehnen uns nach der Freiheit von Sorgen und Anstrengung … wünschen uns unbeschwerte Momente voller Leichtigkeit … sich mal um nichts kümmern müssen … Ferien… einfach den Moment genießen, einfach so dahinleben. Mich erinnert das Gefühl immer ein wenig an die Tage meiner Kindheit.

Leerer Raum zieht Fülle an …

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Denkanstoß: Leerer Raum zieht Fülle an …

nach Jürgen Weist

Im Herbst befreit sich in unseren Breiten die Natur von Überflüssigem, dem, was funktional nicht gebraucht wird oder sogar die Anpassung an die Umweltbedingungen erschwert. Man stelle sich nur einen Baum vor, der voller Laub den Winterstürmen ausgesetzt wäre oder was die Last von Schnee und Eis mit ihm dann machen würde?

Positionenwechsel

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Im Blickpunkt: Positionenwechsel

von Jürgen Weist

Organismen und so auch Menschen haben die natürliche Tendenz, Zustände von Wohlgefühl anderen vorzuziehen. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen nach Glück, Frieden, einem Lebensgefühl von „das fühlt sich gut an“ streben.

Wie wir das Jetzt ständig verfehlen …

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Denkanstoß: Wie wir das Jetzt ständig verfehlen ...

nach Jürgen Weist

Warum ist das Erleben von „Jetzt“ eigentlich so schwierig? Kindern (jedenfalls bis zu einem gewissen Alter) geht das leicht von der Hand. Gleichzeitig erfahren wir Erwachsenen im Alltag immer mal wieder Situationen, wo wir im Jetzt versinken. Beim Sonnaufgang am Strand, beim Sex, beim gleichförmigen Geräusch einer Bahnfahrt ...

Lebendigkeit ist gelebter Sinn

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Im Blickpunkt: Lebendigkeit ist gelebter Sinn

von Jürgen Weist

Die Idee zu diesem Beitrag ist entstanden, als ich an einem ziemlich grauen Februar morgens aufwachte und mir die Frage stellte: Warum soll ich eigentlich aufstehen, ist doch sowieso immer das Gleiche ...? Nicht nur der Morgen war grau, meine Gestimmtheit hatte eine ganz ähnliche Farbe. Daraus entstand die Frage: Was macht das Leben bunt? Bringt Farbe ins Spiel? Wie entsteht freud- und lustvolle Lebendigkeit?

Was ist Selbstwertgefühl und wie kann ich es entwickeln?

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Im Blickpunkt: Was ist Selbstwertgefühl und wie kann ich es entwickeln?

von Jürgen Weist

Über Selbstwert bzw. das Selbstwertgefühl wird so viel geredet und geschrieben. Aber was ist das eigentlich? Könnten Sie diese Frage wirklich beantworten? Selbst in unser „Haben-Gesellschaft“ wird Selbstwert ja nicht in öffentlichen Bewertungen wie 300.000€ zum Ersten, 300.000€ zum Zweiten usw. bemessen. Also was ist Selbstwert?

Herausforderungen im Alltag meistern …

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Im Blickpunkt: Herausforderungen im Alltag meistern ...

von Jürgen Weist

Im Moment scheint sich im Hause Conzendo das Thema „Herausforderungen“ im Alltag zu verdichten. In Seminaren, in Coachings sind es immer mehr Menschen, die bei dem Versuch, ihren Alltag halbwegs erfolgreich hinzukriegen, mehr oder weniger intensiv und oft an ihre Grenzen stoßen. Was mich dabei besonders bewegt, ist die Tatsache, dass Menschen dies meist auf sich beziehen. Es fallen dann oft Worte wie: Ich bin dann wohl nicht in Ordnung, ich bin nicht leistungsfähig usw. Dann in eine Art schwächende Abwärtsspirale zu fallen, ist manchmal nur ein kleiner Schritt. Was passiert da im Moment?

Überforderung

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Im Blickpunkt: Überforderung

von Jürgen Weist

Als Vorbemerkung: Als ich Bücher zum Thema suchte, war ich überrascht, wie viel Literatur es zum Thema Überforderung gibt. Ursachenforschung, Überforderung als Ausrede, Gesellschaftskritik, jede Menge Ratgeber: Wie werde ich stärker, schneller und noch aktiver ...“wow“, dachte ich bei mir, das Thema ist gefragt. Wie bin ich auf das Thema gekommen?

Die „Delle im Sein“ …

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Im Blickpunkt: Die „Delle im Sein" ...

von Jürgen Weist

Die Wurzel dieses Beitrages ist aus einem Gespräch zwischen meiner Lebenspartnerin und mir entstanden. Wir sprachen darüber, wie genau eigentlich das Potenzial von Menschen entsteht und wie Menschen damit umgehen? Es war ein Austausch darüber, dass Probleme und Potenziale oft zwei Seiten einer gleichen Münze sind. Die Idee dahinter:

Anwesend sein … oder wirklich leben

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Im Blickpunkt: Anwesend sein ... oder wirklich leben

von Jürgen Weist

Obgleich ich ahne, dass wir beim Conzendo an und ab ungewöhnliche Themen und Thesen bearbeiten, versuche ich mich heute einmal an einer Thematik, die selbst ich für ungewöhnlich halte. Der Impuls kam mir bei unserer Coachingwoche auf Mallorca, wo mir bei den einzelnen Coaching-Sequenzen der Gedanke kam, dass viele Menschen einfach nicht wirklich und vor allen Dingen nicht ganz da sind. Wenn Sie „anwesend sein" mal googlen, dann werden Sie insbesondere lesen, dass damit gemeint ist, dass Menschen sich an einer Örtlichkeit befinden. Soweit die banale Interpretation ... was aber meine ich damit?

Spieglein, Spieglein an der Wand – was ist mir denn von mir bekannt?

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Im Blickpunkt: Spieglein, Spieglein an der Wand – was ist mir denn von mir bekannt?

von Jürgen Weist

Über dem Tempel in Delphi soll er gestanden haben, der Satz: „Erkenne dich selbst". Ich möchte heute ein Thema aufs Tablett bringen, das schon in den letzten Veröffentlichungen immer mal wieder an- oder durchgeklungen ist. Lapidar heißt es Identität und Identifikation. Bewusst habe ich diesmal nicht bei Wikipedia gegoogelt, sondern ich werde versuchen (vielleicht sogar mit Ihnen gemeinsam) diese Begriffe mit Inhalt und Sinn zu füllen. Warum das Thema?

Essenzvoll leben …

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Im Blickpunkt: Essenzvoll leben ...

von Jürgen Weist

Wir starten ins neue Jahr mit einem durchaus verheißungsvollen Thema. Essenzvoll leben: Was ist damit gemeint? Die Wortbotschaft an sich ist einfach: Essenz bedeutet doch so viel wie „Auszug des Wesentlichen" ... Die gute Nachricht: Sie alle kennen es bereits...

Dem eigenen Leben Tiefe geben – was heißt das und wie geht das?

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Im Blickpunkt: Dem eigenen Leben Tiefe geben – was heißt das und wie geht das?

von Jürgen Weist

Beileibe kein 08/15-Thema ... Ich hörte mich vor kurzem auf einer Infoveranstaltung sagen, der Zweck des Integralen Coachings bestünde darin, das Eigene aus einer möglichst großen Tiefe heraus zu tun ... oder anders „gefragtsagt": Wir können jederzeit messen, wie lange wir schon (in Jahren) gelebt haben – aber wie schwierig wird es bei der Frage: „An wie vielen Tagen waren wir denn so richtig lebendig?"

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser …

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Im Blickpunkt: Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser ...

von Jürgen Weist

Urvertrauen zu beschreiben, ist gar nicht so einfach. Jean Gebser sprach von dem Gefühl, in etwas aufgehoben zu sein, sich in Ordnung zu fühlen und vom Einklang mit sich selbst, seinem Leben usw. Die Neurobiologie und Entwicklungspsychologie sprechen von einem Grundgefühl optimistischer Zuversicht oder der Grundhaltung emotionaler Sicherheit.

Angst weicht wirklicher Begeisterung…

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Denkanstoß: Angst weicht wirklicher Begeisterung...

von Jürgen Weist

Man kann - ein wenig vereinfacht - unsere Psyche, unseren Geist als eine Art Gefäß betrachten, in der Objekte auftauchen, deutlich werden, Form gewinnen usw. Diese Betrachtungsweise wird auch in einigen Traditionen/ Schulen als Bewusstseinsfeld bezeichnet. Von dieser These ausgehend, ist es völliger Quatsch und meistens kontraproduktiv, seine Ängste loswerden zu wollen, keine Angst mehr haben zu wollen usw. 

Das Selbstwertgefühl stärken …

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Denkanstoß: Das Selbstwertgefühl stärken ...

von Jürgen Weist

Wenn die Ideen aus dem heutigen Blickpunkt halbwegs stimmen, dann ist das Thema Selbstwert eines der zentralen Themen des Ich-Bewusstseins. Und dann ... wenn man dieser Überlegung folgt ... wäre die Arbeit am Selbstwertgefühl – neben den anderen beschriebenen Aspekten - auch eine Möglichkeit wieder ans Urvertrauen anzudocken.
Was wäre dabei ganz praktisch zu berücksichtigen?

Wie löse ich Probleme effizient und schnell?

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Denkanstoß: Wie löse ich Probleme effizient und schnell?

von Jürgen Weist

Stellen Sie sich einmal vor: Sie stecken in einer Lebenssituation, die Sie als problematisch erleben ... soll ja ab und an vorkommen.;-)). Haben Sie sich dazu je die Frage gestellt, warum erlebe ich das jetzt als Problem?
Es könnte sein, dass Sie diese Fragestellung als banal erleben ... ist sie aber überhaupt nicht.

Bin ich es wert?

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Denkanstoß: Bin ich es wert?

von Jürgen Weist

Im Coaching, wenn das Thema Überzeugungen und Lebensregeln tiefer berührt wird, kommt es immer mal wieder zu Aussagen wie: Ich bin es nicht wert ... ich bin völlig wertlos ... usw. Auch wenn die Botschaft negativ scheint, wenn Menschen das auszudrücken beginnen, so sind dies in der Regel ganz berührende Momente ... und oft der Beginn von etwas gutem Neuen.

Berufung einmal ganz… anders.

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Im Blickpunkt: Berufung einmal ganz... anders.

von Jürgen Weist

Warum möchten Menschen ihre Berufung finden? Haben Sie sich diese Frage je einmal gestellt? Manchmal denken Menschen, wenn sie endlich ihre Berufung fänden, dann würden sie mehr Glück, Zufriedenheit und Erfolg erlangen. So wie in der Werbung, so im Sinne von: Mit dem richtigen Partner, dem richtigen Job, dem richtigen Haus, genügend Geld usw. geht es mir... dann ...so richtig gut. Vollkommenes Glück stellt sich ein.

Karma für Anfänger – oder wie die eigene Lebensenergie erhöhen?

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Denkanstoß: Karma für Anfänger – oder wie die eigene Lebensenergie erhöhen?

von Jürgen Weist

Was verhilft mir denn zu mehr Lebendigkeit, Lebensfreude, Schaffenskraft usw.? Es gibt dazu sicher unendlich viel Literatur und genauso viel Hinweise. Vielleicht als prinzipielle Ergänzung: Sie kennen sicher den Satz: Was du nicht willst, das man dir tu´, das füg auch niemanden anderem zu – oder so ähnlich. Meine heutige Version ist da vielleicht ungewöhnlich. Sie lautet: Was du im Tun oder Denken in Bezug auf andere tust, tust Du immer (erst) Dir selbst an.

Unnormale Lebendigkeit oder normale Depression?

 

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Im Blickpunkt: Unnormale Lebendigkeit oder normale Depression?
(Oder: Die Wirkung einer Großstadt auf´s Gemüt)

von Jürgen Weist

Vor einigen Wochen war ich zusammen mit meiner Partnerin in einer süddeutschen Großstadt unterwegs. Wie immer, wenn ich auf Reisen bin, achte ich auf Menschen in ihrer Umgebung.
Das Großstadtbild, das wir erlebten, war geprägt durch ein hohes Maß an Geschäftigkeit. Worte wie Ungeduld, Tempo, Zielstrebigkeit, Eile, verbissen und angestrengt sein, kamen mir in den Sinn. Stress lag in der Luft. Die psychologisch Erfahrenen unter Ihnen werden vielleicht sagen: „ Ja, lieber Herr Weist, das war Ihre Projektion auf die Einwohner dieser Stadt." „Ja, stimmt", würde ich dann antworten, aber das ist eben auch nicht die ganze Wahrheit... man kann eben nur erkennen, was man bereits kennt. Oder?

Macht Leben Sinn? Oder: Welchen Sinn macht eigentlich Sinn?

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Im Blickpunkt: Macht Leben Sinn? Oder: Welchen Sinn macht eigentlich Sinn?

von Jürgen Weist

Geht es Ihnen nicht auch so? Wenn Sie etwas tun, das für Sie persönlich zutiefst Sinn macht, dann fühlen sich Menschen in aller Regel gut. Oder einfacher formuliert: Sinnvolles Tun oder Handeln fühlt sich gut an ...
Wenn das halbwegs richtig ist, dann müsste es ebenso „stimmen", dass sinnloses Tun und Unsinniges uns eher weniger freudvolles Erleben beschert. Passt das so oder ähnlich für Sie? Oder wie erleben Sie das?

Neues beginnen – Willenskraft entfalten …

 

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Im Blickpunkt: Neues beginnen – Willenskraft entfalten ...

von Jürgen Weist

Übergang: Das alte Jahr ist gerade verklungen, das neue Jahr 2014 liegt mit seinen Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten vor uns. Für viele Menschen eine Zeit, in der Pläne und Vorhaben für das neue Jahr geschmiedet werden. Vorsätze werden gefasst, Ideen skizziert und mancher Traum scheint (endlich) zum Greifen nah ...

Doch was hilft dabei, Impulse tatsächlich umzusetzen, Ideen zu verwirklichen, Vorhaben zu realisieren?
Wenn man auf Menschen schaut, die dies erfolgreich schaffen, dann scheint u.a. (neben natürlich anderen Aspekten) sowas wie Willenskraft eine bedeutende Rolle zu spielen.

Der Rebound-Effekt oder das System schlägt zurück

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Denkanstoß: Der Rebound-Effekt oder das System schlägt zurück

von Jürgen Weist

Sie wollen etwas bestimmtes Erreichen (z.B. Ihr Gewicht reduzieren) und doch geht der Schuss nach hinten los. Sie nehmen sich vor, Sport zu treiben und bleiben nach dem ersten Lauf noch mehr auf dem Sofa kleben. Kennen Sie solche Umkehreffekte aus Ihrem Alltag? Manche sprechen dann vom „inneren Schweinehund", dem die Verantwortung dafür in die Schuhe geschoben wird. Eine ziemlich verrückte und abschätzige Betrachtungsweise, steckt doch der Schweinehund in mir, wo sonst? Wie könnte es anders gehen?

In die eigene Kraft kommen

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Im Blickpunkt: In die eigene Kraft kommen

von Jürgen Weist

Sicher kennen Sie das Zitat: „In der Ruhe liegt die Kraft". Oder anders gefragt: Gibt es Tage, an denen Sie sich mehr Ruhe und innere Zufriedenheit wünschen würden? Wäre ein Plus an innerem Halt in den Wirren des Alltags für Sie manchmal unterstützend? Hätten Sie Lust, mehr und öfter in Ihrer Kraft zu sein? Souverän und ganz entspannt Ihren Alltag zu meistern? Woran könnte es liegen, dass es scheinbar nur ganz wenigen Menschen gelingt, gleichbleibend aus dieser Quelle zu schöpfen?

Worauf ich fokussiere …wächst!

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Denkanstoß: Worauf ich fokussiere …wächst!

von Jürgen Weist

Ich weiß, die Idee ist nun wirklich nicht ganz neu, aber wie unheimlich leicht gerät sie doch in Vergessenheit. Vielleicht als mahnendes Beispiel: Ich war in Vorbereitungen für eine Sportprüfung und hatte entsprechend mein Trainingspensum erhöht. Das war nicht immer ganz einfach und so fragte ich mich im Laufe eines Tages, werde ich heute am Abend noch genügend Energie haben? Eigentlich bin ich heute ziemlich müde … noch zwei …drei Fragen dieser Art und ich fühlte mich augenblicklich ziemlich erschöpft.

Ziele erreichen … oder eben auch nicht?

 

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Im Blickpunkt: Ziele erreichen … oder eben auch nicht?

von Jürgen Weist

Ich wage mich heute mal auf unnormale Weise an ein relativ normales Thema. Zum Thema Zielerreichung ist ja schon so viel gesagt worden. In der letzten Zeit habe ich mich häufiger gefragt, was tatsächlich im Alltag dazu führt, dass Menschen zwar Ziele formulieren, sie dann aber doch eher selten erreichen? Mal ehrlich, wenn ich mich umschaue … scheitern (oder gar nicht anfangen) scheint mir eher der Normalfall zu sein und wir alle nutzen dann unseren Verstand eher dazu, dies entsprechend entlastend schönzufärben.

Selbst-Bestätigung

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Denkanstoß: Selbst-Bestätigung

von Jürgen Weist

Heute einmal eine ganz einfache Idee für einen ausgeglichenen Alltag. Wenn Sie mal wieder tagsüber eine Menge entfremdender Impulse (das, was Ihnen persönlich Stress macht) wegstecken durften, dann versuchen Sie doch einmal die folgende Spielweise. Geben Sie sich selbst Bestätigung … und zwar im Verhältnis von 3:1 – sich also dreimal so viele selbstbestätigende Impulse geben, wie Sie entfremdende Impulse atmen durften.

Die Traumkultur der Senoi

 

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Im Blickpunkt: Die Traumkultur der Senoi

von Jürgen Weist

Die Senoi (übersetzt: die Menschen) sind ein Stamm von Ureinwohnern, die im Bergdschungel von Malaysia leben. Diese Menschen, die sich eine besondere Lebensform bewahrt haben, erregten mein Interesse, weil ich über die Aussage „stolperte“, dass es bei den Senoi so gut wie keine psychisch Kranken oder Gewalt geben soll … Schläge und alle anderen Formen körperlicher Bestrafung sind tabu. Es gibt keine starren Gesetze, Gefängnisse und keine Polizei. Weiterhin, so der Bericht, zeichnen sich die Senoi durch ein hohes Maß an psychischer Integration und ein reifes Gefühlsleben aus.

Veränderung „klopft“ immer wieder an …

 

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Im Blickpunkt: Veränderung „klopft“ immer wieder an …

von Jürgen Weist

Geht es Ihnen nicht auch so, dass Ihr Alltag immer wieder aus Probleme lösen, Dinge in Ordnung bringen usw. besteht und Sie manchmal seufzend denken, mein Gott ist das auf Dauer anstrengend … und vielleicht gibt es sogar Momente, wo Sie sich wünschen, davon erlöst zu werden? Das wechselt mit Phasen, wo Sie alles hinbekommen, sich kompetent und fähig fühlen… kennen Sie das, zumindest zeitweise?

Beachtung - ein Grundbedürfnis der Seele?

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Denkanstoß: Beachtung - ein Grundbedürfnis der Seele?

von Jürgen Weist

Als soziale Wesen haben wir Menschen ein Grundbedürfnis nach Beachtung. Das ist etwas anderes als Anerkennung. Während Anerkennung sich mehr oder weniger auf eine Funktion, ein Tun („gut gemacht“ usw.) bezieht, ist Beachtung etwas, das mehr auf unser Sein zielt. Wir wollen gesehen werden, gemeint sein …das Gefühl haben, es geht um uns.
Die Praxis zeigt: Vielen Menschen ist nicht einmal bewusst, dass sie dieses tiefe Bedürfnis haben.

Defizitorientierung vs. Potenzialentfaltung

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Im Blickpunkt: Coaching im Spannungsbogen Defizitorientierung versus evolutionäre Potenzialentfaltung

von Jürgen Weist

Um was geht es heute genau bei dem etwas hochgestochenen Titel? Es geht für das Conzendo-Team um eine Kern- oder Grundfrage des eigenen Selbstverständnisses – und letztlich auch um das tragende Weltmodell des Integralen Coachings schlechthin. Sozusagen um die Haltung dahinter … Aber was ist damit gemeint?

Wenn Menschen ins Coaching kommen, meinen sie oft, etwas sei mit ihnen nicht in Ordnung und angelehnt an therapeutischen Erfahrungen meinen sie sogar, sie selbst seien nicht okay, ja vielleicht sogar falsch. „Ich bin doch nicht bescheuert“ und manch anderes fällt als Begriff.

Interview: Wachstum braucht Mut? (Juni 2013)

Susanne Körner (Absolventin der Conzendo Coaching-Ausbildung) interviewt Jürgen Weist:

"Jürgen, du liest irgendwo die Schlagzeile „Wachstum braucht Mut!“, welche Gedanken gehen dir dazu durch den Kopf?“

„Ich würde zunächst gedanklich einen Schritt zur Seite machen und sagen, dass Wachstum zunächst ein ganz natürlicher Prozess ist. Wenn du dir das in der Pflanzen- oder Tierwelt ansiehst oder auch bei uns Menschen, dann würde ich Mut so definieren, dass ich im Angesicht von Schwierigkeiten oder etwas, was mich beeinträchtigt, handlungsfähig bleibe. Das heißt, mutig sein wäre, dass ich es schaffe, die Energie auf eine Ebene zu heben, in der ich in Bewegung oder handlungsfähig bleibe.

Der Raub von Aufmerksamkeit

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Denkanstoß: Der Raub von Aufmerksamkeit

von Jürgen Weist

Je mehr es in unserer Welt „piept, ploppt, twittert, und livetickert” (so der Journalist Henning Sußebach), je mehr mediale Verfügbarkeit „rund um die Uhr” normal wird, desto wichtiger wird es für manchen von uns, sich vor dem Raub von Aufmerksamkeit zu schützen. Noch nie in der Menschheitsgeschichte wurden unsere Gehirne von so vielen Reizen bestürmt und je – nach Tagesform - manchmal auch überflutet. Anfang Mai hat der Bundesrat die Anti-Stress-Verordnung 

beschlossen …, nicht zuletzt, weil psychische Erkrankungen wieder mal beachtlich angestiegen sind.

Was tun?

Inspiration leicht gemacht ...

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Denkanstoß: Inspiration leicht gemacht ...

von Jürgen Weist

Inspiration leicht gemacht ...

Das Wort Inspiration (von lateinisch inspiratio) bedeutet soviel wie: „Einhauchen von Seele”, „Ausstatten mit Geist”. Gleichzeitig ist mit Inspiration der Vorgang der Einatmung gemeint. Mal ehrlich, haben Sie „inspiriert sein” (begeistert sein) mehr oder weniger bewusst mit dem Vorgang Ihrer Atmung verbunden?

In Balance oder Im-Balance?

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Im Blickpunkt: In Balance oder Im-Balance?

von Jürgen Weist

Ist es nicht faszinierend? In der deutschen Sprache klingen beide Begriffe phonetisch nahezu gleich. In Balance sein ist so was wie im Gleichgewicht sein und mit dem Begriff Im-Balance wird ein Zustand von Ungleichgewicht, Einseitigkeit und Unausgewogenheit beschrieben.

Es geht mir dabei heute weniger um das Wortspiel als den wesentlichen Unterschied, den diese Zustände für die meisten von uns im Alltag machen. Ich möchte heute die These aufstellen, dass Menschen in jedem Moment so etwas wie Möglichkeiten (Potenzial), Einfluss, Wirkung auf ihr Umfeld/ Umwelt haben. Wie sie dabei ihre Ressourcen oder Möglichkeiten nutzen, hängt meines Erachtens sehr davon ab, ob sie sich in Balance oder in Disbalance befinden. Plakativ gesagt:

Was ist Ihr Besonderes? – oder Reisebericht Teil 1

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Im Blickpunkt: Was ist Ihr Besonderes? – oder Reisebericht Teil 1

von Jürgen Weist

Als wir Anfang März unserer erstes Seminar zum Thema „Potenzial-Marketing“ gegeben haben, sprachen wir auf Trainerseite davon, dass wir, wenn wir als Mensch Resonanz erzeugen wollen, unser Geheimnis wiederentdecken dürfen, unser tiefstes Potenzial, unsere Berufung  freilegen, anders gesagt „unser Besonderes“ erst erkennen und dann leben.
Wir, meine Partnerin Sabine und ich, sind gerade zu einer Unternehmung in Asien. Ich war schon des öfteren hier. Ich möchte damit andeuten, ich kaufe keine Reiseandenken der normalen Art mehr … bis gestern …

Systemische Psychosomatik

oder Symptome als Möglichkeit wirklicher Begegnung

von Sabine Kleftogiannis

Im Moment begegnen mir vermehrt Menschen, die sich durch das Verhalten ihres Gegenübers in irgendeiner Form aus dem Gleichgewicht gebracht fühlen. Dies äußert sich in den unterschiedlichsten Symptomen, wie sich nicht gesehen - verletzt - überrannt - irgendwie durcheinander gebracht - nicht geachtet - wütend ... fühlen, bis hin zu psychosomatischen Störungen wie Magenschmerzen - Schlaflosigkeit - Muskelverspannungen - Gelenkprobleme etc.., um nur einige Beispiele zu nennen. Was ich dann meist höre, „diese lästigen, wiederkehrenden Symptome sollen verschwinden und der Partner soll sich doch bitte ändern".
Vielleicht geht es Ihnen bisweilen ähnlich?! Und Ihnen sind solche Symptome (auf die eine oder andere Weise - in dem einen oder anderen Kontext) auch bekannt?!

Dynamik paradoxer Verstrickungen

Manchmal sind Menschen oder Gruppen in Konflikte verstrickt, die nach der Devise funktionieren:

"egal , was ich tue, ich fühle mich nicht gut dabei"!

Und die Beteiligten an solchen Prozessen beschreiben oft auch, dass sie immer wieder auf die gleiche Weise in den Konflikt "rutschen", unabhängig, was sie sich vorher vorgenommen haben.

Berufung: Ein Kinderspiel?

von Jürgen Weist

Gerade bereite ich einen Vortrag vor, bei dem ich in meinem Teil darüber sprechen werde, was möglicherweise Gründe dafür sind, dass wir unsere Berufung nicht (aus)leben.

Vorbemerkung

Heute am 21.November sitze ich gerade, nachdem ich gestern diesen Beitrag angefangen habe, am Krankenbett meiner kleinen fünfjährigen Tochter und sehe mir zusammen mit ihr einige Zeit den Walt Disney-Film „Dumbo der kleine Elefant" an. Für alle, die die Geschichte nicht so genau kennen: