Wie gelingt Veränderung? – Artikel

Warum sind Veränderungen so anspruchsvoll?

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Denkanstoß: Warum sind Veränderungen für Menschen eigentlich so anspruchsvoll?

nach Jürgen Weist

Um die bzw. eine Antwort vorweg zu nehmen, möglicherweise u.a., weil wir Angst vor dem Verlust des Gewohnten haben (für Profis: Das ist die Inhaltsebene) und weil wir Angst vor dem Risiko des Neuen, dem Unbekannten (für Profis: Das könnte man als Prozessebene beschreiben) haben. Beide stehen sogar miteinander in Beziehung.

In die eigene Kraft kommen

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Im Blickpunkt: In die eigene Kraft kommen

von Jürgen Weist

Sicher kennen Sie das Zitat: „In der Ruhe liegt die Kraft". Oder anders gefragt: Gibt es Tage, an denen Sie sich mehr Ruhe und innere Zufriedenheit wünschen würden? Wäre ein Plus an innerem Halt in den Wirren des Alltags für Sie manchmal unterstützend? Hätten Sie Lust, mehr und öfter in Ihrer Kraft zu sein? Souverän und ganz entspannt Ihren Alltag zu meistern? Woran könnte es liegen, dass es scheinbar nur ganz wenigen Menschen gelingt, gleichbleibend aus dieser Quelle zu schöpfen?

Die Enge der Kompetenzzone …

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Im Blickpunkt: Die Enge der Kompetenzzone ...

von Jürgen Weist

In Asien angekommen ...noch Jetlag-Nachwirkungen ... zu spät aufgestanden. Der Tagesplan, noch nicht begonnen, brach als Theorie in sich zusammen. Wie geht die Geschichte weiter ...?
Jeder Versuch in einen wie immer gearteten Ablauf zu kommen, wurde vom Leben zärtlich aber vehement unterlaufen. Nichts klappte, das gewohnte Frühstücksrestaurant war geschlossen und auch das Ausweichquartier ... hatte... zu.
Inneres Grummeln machte sich breit ...

Herausforderungen im Alltag meistern …

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Im Blickpunkt: Herausforderungen im Alltag meistern ...

von Jürgen Weist

Im Moment scheint sich im Hause Conzendo das Thema „Herausforderungen“ im Alltag zu verdichten. In Seminaren, in Coachings sind es immer mehr Menschen, die bei dem Versuch, ihren Alltag halbwegs erfolgreich hinzukriegen, mehr oder weniger intensiv und oft an ihre Grenzen stoßen. Was mich dabei besonders bewegt, ist die Tatsache, dass Menschen dies meist auf sich beziehen. Es fallen dann oft Worte wie: Ich bin dann wohl nicht in Ordnung, ich bin nicht leistungsfähig usw. Dann in eine Art schwächende Abwärtsspirale zu fallen, ist manchmal nur ein kleiner Schritt. Was passiert da im Moment?

Raus aus der Ohnmacht… rein ins Leben.

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Im Blickpunkt: Raus aus der Ohnmacht... rein ins Leben.

von Jürgen Weist

Für diesen Beitrag möchte ich einen zweifachen Einstieg nutzen...
Einerseits begegnen mir im Moment viele Menschen, die über Umstände in ihrem Leben klagen, darunter wirklich leiden und nach Möglichkeiten suchen, etwas zu verändern.
provokativer dreierAnderseits war ich gerade (mal wieder) auf einer Fortbildung. Dort bin ich - auch mal wieder - in die Welt der provokativen Therapie von Frank Farrelly eingetaucht. Im Nachklang zum Seminar habe ich ein paar alte Artikel von Frank durchgeschmökert. Die lagen schon locker 17 Jahre in meinem Bücherschrank ... und dann passierte es. Beim Durchlesen kam der ein oder andere Seufzer und ein AHA-Moment folgte dem nächsten. Was war so spannend?

Das Gute und Schlechte zusammen … ergeben ein Ganzes.

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Denkanstoß: Das Gute und Schlechte zusammen ... ergeben ein Ganzes.

nach Jürgen Weist

Vielleicht ist es viel einfacher ... als wir denken. Einer meiner Lieblings-Poeten Khalil Gibran bringt es auf den Punkt: „Was ist das Dunkele (Hass) anderes als geronnene Liebe?" Das Gedankenexperiment dazu: Stellen Sie sich einmal vor, zeit Ihres Lebens hätte man Ihnen gesagt, Ihr rechter Arm sei okay, gut und sehr sehr wichtig. Ihr linker Arm dagegen sei schlecht und überdies Ausdruck von etwas ganz Unpassendem. Blödsinn werden Sie zu Recht sagen, aber als Experiment ...?

Die „Delle im Sein“ …

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Im Blickpunkt: Die „Delle im Sein" ...

von Jürgen Weist

Die Wurzel dieses Beitrages ist aus einem Gespräch zwischen meiner Lebenspartnerin und mir entstanden. Wir sprachen darüber, wie genau eigentlich das Potenzial von Menschen entsteht und wie Menschen damit umgehen? Es war ein Austausch darüber, dass Probleme und Potenziale oft zwei Seiten einer gleichen Münze sind. Die Idee dahinter:

Wenn Widerstand nach „hinten losgeht“ …

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Denkanstoß: Wenn Widerstand nach „hinten losgeht" ...

von Jürgen Weist

Das Phänomen polar betrachtend, gibt es einerseits den Widerstand, der unser Dasein auf vielen Ebenen grundlegend sichert. Andererseits kann man auch eine Form des Widerstands beschreiben, die eine Art zur Routine gewordener Resignation darstellt, wo eine lebendige Auseinandersetzung mit äußerem Erleben und inneren Impulsen nicht mehr stattfindet. Wo Widerstand dazu führt, dass jemand nur noch blockiert ist, festhängt ... es einfach nicht mehr weitergeht. Aber wie zum Himmel lässt sich gesunder Widerstand vom ungesunden unterscheiden?

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser …

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Im Blickpunkt: Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser ...

von Jürgen Weist

Urvertrauen zu beschreiben, ist gar nicht so einfach. Jean Gebser sprach von dem Gefühl, in etwas aufgehoben zu sein, sich in Ordnung zu fühlen und vom Einklang mit sich selbst, seinem Leben usw. Die Neurobiologie und Entwicklungspsychologie sprechen von einem Grundgefühl optimistischer Zuversicht oder der Grundhaltung emotionaler Sicherheit.

Selbstwertgefühl – welche Rolle spielt es in meinem Leben?

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Im Blickpunkt: Selbstwertgefühl – welche Rolle spielt es in meinem Leben?

von Jürgen Weist

Als Vorbemerkung: Selbstwertgefühl ist ein Riesenthema mit enormen Auswirkungen, das man nicht mal eben in einem Newsletter-Artikel so abhandeln kann. Was ich jedoch versuchen werde: Ihnen das Thema und sein „Drumherum" aus meiner ganz persönlichen Erfahrungsperspektive als Coach und Trainer modellhaft zu beschreiben.
Warum ist Selbstwert für viele ein Thema?

Wie löse ich Probleme effizient und schnell?

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Denkanstoß: Wie löse ich Probleme effizient und schnell?

von Jürgen Weist

Stellen Sie sich einmal vor: Sie stecken in einer Lebenssituation, die Sie als problematisch erleben ... soll ja ab und an vorkommen.;-)). Haben Sie sich dazu je die Frage gestellt, warum erlebe ich das jetzt als Problem?
Es könnte sein, dass Sie diese Fragestellung als banal erleben ... ist sie aber überhaupt nicht.

Bewusstseinsentwicklung … zwei Richtungen … ein Ziel

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Im Blickpunkt: Bewusstseinsentwicklung ... zwei Richtungen ... ein Ziel

von Jürgen Weist

Wie geht es Ihnen beim Lernen? Mir z.B. helfen Ideen, die möglichst einfach in meinem Alltag umzusetzen sind. Ich möchte Ihnen heute ein kleines Modell zur Bewusstseinsentwicklung beschreiben, das wir für unsere Coachingarbeit gerade entwickeln. Es ist (hoffentlich) einfach, aber (leider) überhaupt nicht simpel ...;-)).

Ich denke, also bin ich – oder Kopfkino für Anfänger

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Im Blickpunkt: Ich denke, also bin ich – oder Kopfkino für Anfänger

von Jürgen Weist

„Cogito ergo sum" (ich denke, also bin ich ...). Wer kennt ihn nicht, den berühmten Satz von René Descartes. Aber selbst Descartes hat später geschrieben „ (...) ich sehe klar ein, dass man, um zu denken, sein muss. (Ende Zitat). Will sagen, es braucht kein Denken, um zu sein ... und doch erleben sich ganz viele Menschen (ausschließlich) durch oder über ihr Denken.

Stimme stimmt immer

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Denkanstoß: Stimme stimmt immer

von Jürgen Weist

Der heutige Denkanstoß „dockt" ein wenig an dem Thema „Neues beginnen ..." an. Im Coaching höre ich oft Aussagen wie: „Ja, na klar, ich würde ja loslegen, wenn ich nur wüsste, wohin es geht ...". Viele würden losgehen, starten, wenn sie nur wüssten wohin, wenn es ein Wissen darum gäbe, welche Richtung denn die „richtige" wäre?

Neues beginnen – Willenskraft entfalten …

 

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Im Blickpunkt: Neues beginnen – Willenskraft entfalten ...

von Jürgen Weist

Übergang: Das alte Jahr ist gerade verklungen, das neue Jahr 2014 liegt mit seinen Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten vor uns. Für viele Menschen eine Zeit, in der Pläne und Vorhaben für das neue Jahr geschmiedet werden. Vorsätze werden gefasst, Ideen skizziert und mancher Traum scheint (endlich) zum Greifen nah ...

Doch was hilft dabei, Impulse tatsächlich umzusetzen, Ideen zu verwirklichen, Vorhaben zu realisieren?
Wenn man auf Menschen schaut, die dies erfolgreich schaffen, dann scheint u.a. (neben natürlich anderen Aspekten) sowas wie Willenskraft eine bedeutende Rolle zu spielen.

Der Rebound-Effekt oder das System schlägt zurück

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Denkanstoß: Der Rebound-Effekt oder das System schlägt zurück

von Jürgen Weist

Sie wollen etwas bestimmtes Erreichen (z.B. Ihr Gewicht reduzieren) und doch geht der Schuss nach hinten los. Sie nehmen sich vor, Sport zu treiben und bleiben nach dem ersten Lauf noch mehr auf dem Sofa kleben. Kennen Sie solche Umkehreffekte aus Ihrem Alltag? Manche sprechen dann vom „inneren Schweinehund", dem die Verantwortung dafür in die Schuhe geschoben wird. Eine ziemlich verrückte und abschätzige Betrachtungsweise, steckt doch der Schweinehund in mir, wo sonst? Wie könnte es anders gehen?

Ziele erreichen … oder eben auch nicht?

 

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Im Blickpunkt: Ziele erreichen … oder eben auch nicht?

von Jürgen Weist

Ich wage mich heute mal auf unnormale Weise an ein relativ normales Thema. Zum Thema Zielerreichung ist ja schon so viel gesagt worden. In der letzten Zeit habe ich mich häufiger gefragt, was tatsächlich im Alltag dazu führt, dass Menschen zwar Ziele formulieren, sie dann aber doch eher selten erreichen? Mal ehrlich, wenn ich mich umschaue … scheitern (oder gar nicht anfangen) scheint mir eher der Normalfall zu sein und wir alle nutzen dann unseren Verstand eher dazu, dies entsprechend entlastend schönzufärben.

Selbst-Bestätigung

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Denkanstoß: Selbst-Bestätigung

von Jürgen Weist

Heute einmal eine ganz einfache Idee für einen ausgeglichenen Alltag. Wenn Sie mal wieder tagsüber eine Menge entfremdender Impulse (das, was Ihnen persönlich Stress macht) wegstecken durften, dann versuchen Sie doch einmal die folgende Spielweise. Geben Sie sich selbst Bestätigung … und zwar im Verhältnis von 3:1 – sich also dreimal so viele selbstbestätigende Impulse geben, wie Sie entfremdende Impulse atmen durften.

Veränderung „klopft“ immer wieder an …

 

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Im Blickpunkt: Veränderung „klopft“ immer wieder an …

von Jürgen Weist

Geht es Ihnen nicht auch so, dass Ihr Alltag immer wieder aus Probleme lösen, Dinge in Ordnung bringen usw. besteht und Sie manchmal seufzend denken, mein Gott ist das auf Dauer anstrengend … und vielleicht gibt es sogar Momente, wo Sie sich wünschen, davon erlöst zu werden? Das wechselt mit Phasen, wo Sie alles hinbekommen, sich kompetent und fähig fühlen… kennen Sie das, zumindest zeitweise?

Defizitorientierung vs. Potenzialentfaltung

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Im Blickpunkt: Coaching im Spannungsbogen Defizitorientierung versus evolutionäre Potenzialentfaltung

von Jürgen Weist

Um was geht es heute genau bei dem etwas hochgestochenen Titel? Es geht für das Conzendo-Team um eine Kern- oder Grundfrage des eigenen Selbstverständnisses – und letztlich auch um das tragende Weltmodell des Integralen Coachings schlechthin. Sozusagen um die Haltung dahinter … Aber was ist damit gemeint?

Wenn Menschen ins Coaching kommen, meinen sie oft, etwas sei mit ihnen nicht in Ordnung und angelehnt an therapeutischen Erfahrungen meinen sie sogar, sie selbst seien nicht okay, ja vielleicht sogar falsch. „Ich bin doch nicht bescheuert“ und manch anderes fällt als Begriff.

Vierfacher Widerstand oder Veränderung leicht gemacht …

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Denkanstoß: Vierfacher Widerstand oder Veränderung leicht gemacht …

von Jürgen Weist

In der Arbeit des Amerikaners Ken Wilber (aktuelles Zitat: „Der wichtigste Philosoph, von dem Sie noch nie gehört haben“ – die Januarausgabe der Zeitschrift Connection hat gerade über sein Lebenswerk berichtet) gibt es verschiedene Dimensionen von innerer Bewusstseinsentwicklung. Das, was uns oft daran hindert, eine Grenze durchlässiger werden zu lassen oder zu überschreiten, ist ein Phänomen, das Widerstand genannt wird. Widerstand ist dabei eine Art Sammelbegriff für Phänomene, die einer evolutionären Entwicklung entgegenstehen oder diese auch gänzlich verhindern können.

Dynamik paradoxer Verstrickungen

Manchmal sind Menschen oder Gruppen in Konflikte verstrickt, die nach der Devise funktionieren:

"egal , was ich tue, ich fühle mich nicht gut dabei"!

Und die Beteiligten an solchen Prozessen beschreiben oft auch, dass sie immer wieder auf die gleiche Weise in den Konflikt "rutschen", unabhängig, was sie sich vorher vorgenommen haben.

Widerstand kommt von Verstand

von Jürgen Weist

Vor kurzem fragte jemand mich, was ich denn unter dem Ego verstünde. Die beste Antwort, die ich je fand, war die, wenn Sie im Supermarkt an der Kasse stehen und warten, dann ist es ihr Ich, das weiß, wo es gerade ist, dass Sie an der Kasse gleich Geld brauchen usw. Der Teil jedoch, der gerade feststellt (schon das Wort passt sehr gut), dass alles wieder viel zu langsam läuft und dass heute sowieso wieder viel zu viele Leute vor Ihnen dran sind, das ist Ihr Ego.

Schwellenräume und Potenzialentwicklung

von Jürgen Weist

Der Ritualforscher Victor Turner spricht in seinen Forschungen von sogenannten Schwellenräumen. Damit meint er innere Zustände oder äußere Situationen des Übergangs, in der ein Mensch beginnt, in wirklich neuer Weise zu denken, zu empfinden und zu handeln.
Schwellenräume sind Übergangsräume, in denen etwas „Altes“ gehen kann und „Neues“ begonnen hat. Egal, ob es sich um berufliche Stationen handelt, es um Beziehungen oder sogar noch mehr geht. Es sind segensreichen Zeiten, besondere Lernräume, in denen wir unsicher sein dürfen, nichts mehr unter Kontrolle haben müssen, wo wir leer und damit empfänglich(er) für das in uns liegende Potenzial, unsere innere Stimme, unsere Berufung werden.