Wie man Sinn schöpft …

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Denkanstoß: Wie man Sinn schöpft ...

nach Jürgen Weist

Etwas Sinnvolles tun oder erleben, wen befriedigt oder erfüllt das nicht. Deshalb ist zutiefst verständlich, dass Menschen danach streben. Vom Begründer der Logotherapie, Viktor Frankl, dessen Lebenswerk dem Sinn gewidmet war, habe ich ein paar Tipps für Sie:

1. Sich jemandem oder einem Werk widmen
So oder so ähnlich nannte Frankl es. Die These dahinter: Wir erfahren Sinn, wenn wir uns einem Menschen oder einer Sache intensiv widmen. Für etwas oder jemanden so da sein, dass das eigene Ich ein Stück weit in den Hintergrund tritt. Vielleicht kommt Hingabe oder Leidenschaft dem nahe ... Frankl meinte dazu: Nur jemand, der sich selbst transzendiert, kann sich selbst verwirklichen.

2. Sinn auf dem Hintergrund des Alltags schöpfen ...
Frankl sprach davon, dass Sinn gefunden, ja geschöpft werden darf. Sinn-Wahrnehmung als Entdeckung einer eingebetteten Möglichkeit auf dem Hintergrund der Wirklichkeit. Oder anders gesagt: Sinn als ein erkennendes Ringen darum, in einer Situation das in ihr verborgene Einmalige zu realisieren. So, als wäre der Sinn bereits in der Welt und er würde uns auffordern, ihn zu spüren und verwirklichen: „Hallo Du da, ich bin da, nimm mich wahr, entscheide dich für eine passende Möglichkeit mich jetzt und hier zu verwirklichen. Als Belohnung dafür wirst du dich gut fühlen.“

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