Sehnsucht …oder der Ruf dessen, was leben will

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Denkanstoß: Sehnsucht ...oder der Ruf dessen, was leben will

nach Jürgen Weist

Wie im heutigen Blickpunkt-Video erwähnt, ist oft in den tieferen Schichten einer Abwertung ein Bedürfnis (Sehnsucht) und damit immer auch Potenzial verborgen, welches entfaltet werden könnte. Das, was dann oft zwischen Abwertung einerseits und Potenzialentfaltung andererseits entscheidet, ist die Frage: Welchen Umgang mit Sehnsüchten habe ich gelernt?

Egal, welche Worte man dafür benutzt. Manche nennen es Sehnsucht, andere Hoffnung, Entwicklungstrieb, Berufung, Instinkt oder vielleicht einen inneren Wunsch.

Wie wurden Sie da geprägt? War es in Ihrem Bezugssystem erlaubt, ja sogar gewünscht, Sehnsüchte oder Hoffnungen zu haben oder ihnen zu folgen? Oder war ein Umgang damit nicht möglich, weil es ausschließlich ums Überleben ging? Wurden solche Tendenzen anerkannt oder geleugnet? Hat man solche Impulse ernst genommen oder hat man sie als fixe Ideen, als brotlose Kunst abgetan oder sogar lächerlich gemacht?

Wie könnten Sie für solche Impulse „offen“ bleiben? Neugierig sein, ohne die Dinge gleich mit irgendeiner – wie auch immer gearteten – Bedeutung festzulegen? Wie können Sie es schaffen, sich für Neues zu begeistern? Verbunden mit der zentralen Botschaft: Ja, ich kann „das“ lernen. Diese Art von Haltung erhält uns lebendig. Oder? Was meinen Sie dazu?

Sie haben einen Impuls zu diesem Denkanstoß? Schreiben Sie uns doch einfach eine Nachricht. Danke.

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