Was ist stärkende und was schwächende Kommunikation?

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Denkanstoß: Was ist stärkende und was schwächende Kommunikation?

nach Jürgen Weist

Simpel formuliert, geht es um die Art von Kommunikation (Verbindung), die den Energiefluss in Organismen erhöht bzw. senkt. Also nicht um irgendwelche speziellen Aussagen oder spezifische Formulierungen, sondern um das Entwickeln einer Art Gefühl und/ oder Fähigkeit. Möglicherweise die Fähigkeit, das, was ein WIR zur Stärkung braucht, durch ein ICH in Richtung eines DU kommunikativ (verbal oder nonverbal) in den Ausdruck kommen zu lassen.

Spüre ich, wie es jemandem geht, habe ich gleichzeitig auch eine Ahnung, was der andere möglicherweise als Stärkung benötigt. Selbst wenn ich dann nicht ganz genau richtig liege, dann kann mir die erzeugte Wirkung meines Tuns den Weg weisen. Doch nicht immer kommt es nur auf Stärkung an. Es kann genauso sinnvoll sein, etwas Destruktives oder Übermäßiges zu schwächen. Im Normalfall jedoch leiden Menschen unter Kritik und Kränkungen …was nichts anderes ist, als ein Übermaß an schwächender Kommunikation im „falschen“ Kontext.

Erleben Sie Menschen, die intuitiv einfach „gut“ in Beziehungen sind, dann werden Sie meist auch Menschen erleben, die mehr stärkende als schwächende Botschaften senden. Ideal ist eine Beziehung von ungefähr 5 zu 1. Also fünfmal so viel Stärkendes wie Schwächendes. Übrigens: Das kommt nicht nur bei dem Empfänger einer Botschaft gut an, sondern fördert auch den Sender. MeisterInnen dieser Fähigkeit entwickeln sogar die Kompetenz, etwas an sich Kritisches (also Scheidendes) in etwas Stärkendes zu verwandeln.

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