Das, was man tut, einmal ganz anders betrachtet …

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Denkanstoß: Das, was man tut, einmal ganz anders betrachtet …

nach Jürgen Weist

Im Zen, der mystischen Tradition des Buddhismus, gibt es ein für uns aufrüttelndes Zitat: „Jedes Tun, jeder Gedanke usw. …ein Gebet“. Das ist jetzt erst einmal weder konventionell, noch konfessionell gemeint. Was uns daran bewegt, ist die Unmittelbarkeit, die gewisse Radikalität und Direktheit, die in dieser Aussage liegt.

Wenn alles, was ich denke und tue (also meine Lebenspraxis) als eine Einladung wirkt, was würde das in der Konsequenz bedeuten? Würde ich dann mehr darauf achten, was ich denke und tue? Würde ich dann vorsichtiger sein? Wenn ja, aus Angst oder aus bewusster Einsicht? Wer hätte denn schon Lust, eine solche enorme Verantwortung zu übernehmen, geschweige zu leben …? Auch der Wirkungsbereich meines Handelns usw. würde sich doch enorm vergrößern, oder? Ohne esoterische Verbrämung: Welche Kräfte setze ich eigentlich in Gang? Bin ich mir dessen annähernd bewusst?

Aber vielleicht ist es einfach auch nur eine abgefahrene Idee, völlig unrelevant für einen durchschnittlichen europäischen Alltag. Allerdings: Wir, für unseren Teil, sind da nur ziemlich unsicher …? ?

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