Gefühltes Wissen …

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Denkanstoß: Gefühltes Wissen …

nach Jürgen Weist

Vor kurzem schrieb mir jemand die Frage: Warum ist es eigentlich so, wir wissen es besser und tun trotzdem das Schlechte. Übertragen auf´s Thema Endlichkeit könnte man die Frage stellen:

Alle wissen intellektuell, das Leben ist eine endliche Angelegenheit, doch kaum jemand scheint das (im Leben) zu fühlen. Mit diesem Denk- oder heute besser Fühlanstoß möchte ich Sie einladen, für einen Moment vorübergehend zu spüren, sich emotional klarzumachen, Sie werden irgendwann sterben. Nicht in x Jahren, sondern irgendwann jetzt.

Warum fordere ich dazu auf? Ist dies ein perverses Gedankenspiel? Will ich, dass Sie sich schlecht fühlen? Mitnichten. Was ich anregen möchte, ist, dass das gefühlte Bewusstsein der Endlichkeit Sie maximal ins Leben hineinkatapultiert. Dass Sie vielleicht aufhören, alles „noch-nicht-Gelebte“ auf´s Konto der Hoffnung und des Irgendwann zu buchen. Wenn Sie das, was Sie in der Tiefe bewegt, nicht jetzt leben, so kann es sein, dass es nicht wirklich ins Leben kommt. Hören Sie auf – und fangen Sie an! Und wenn das zu radikal für Ihre Ohren klingt, dann fangen Sie einfach mit dem Aufhören an, okay? ?

Sie haben einen Impuls zu diesem Denkanstoß? Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht. Danke.

Weitere Denkanstöße, Ideen und Anregungen finden Sie ab sofort regelmäßig immer donnerstags unter www.bemerkenswertes.de.