Ist Willensstärke eine ganz natürliche Ressource?

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Denkanstoß: Ist Willensstärke eine ganz natürliche Ressource?

nach Jürgen Weist

Tiere sind am Anfang wild, natürlich, ungezwungen und frei…und sie werden dann (von Menschen) abgerichtet, gezähmt, ihr Wille gebrochen usw.

Kinder haben ihr Temperament, sind eigenwillig und vielleicht sogar eigensinnig. Und diesen inneren Kontakt, diesen inneren Bezug (?) geben weder Tiere noch Kinder gern „frei-willig“ auf. Wie man ihnen meist mitspielt, heißt Unterwerfung … durch Androhung von Gewalt, Gefahr usw. wird ihnen ein externer Wille (direkt oder indirekt) mit gehöriger Dominanz aufgezwungen. Das hat Konsequenzen …

Wenn man dieser Perspektive folgt, dann hätte es möglicherweise zur Folge, dass man Willensstärke nicht (wie etwas, dass man nicht hat) erwerben muss, sondern dass es um eine Art „Zurückgewinnen oder Erinnern“ gehen könnte. Oder Andocken an eine Quelle, die da ist, immer da war … und dass es eher um die Fragestellung gehen könnte, wie ist es eigentlich passiert, dass ich „das“ verloren habe? Wie kann ich mir bewusst machen, wann und wo ich das preisgegeben hatte …?

Was dann passiert, ist gewissermaßen geradezu spektakulär paradox. Ein wenig wie das Einhorn, das stückweise sein Horn (seine Magie) versilbert hat, um dann später an Einhorn-Seminaren teilzunehmen…Wenn Sie dem (bzw. sich) auf die Schliche kommen möchten, dann lesen und nutzen Sie gern die heutigen Coaching-Fragen …

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