Innen und außen - im Spiegel der Weihnachtszeit

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Im Blickpunkt: Innen und außen - im Spiegel der Weihnachtszeit

von Jürgen Weist

Der letzte Conzendo-Newsletter dieses Jahr…heute mal ganz philosophisch ausgerichtet.
Draußen wird es kälter, es hat schon Frost gegeben, die Blätter an den Bäumen … fast alle schon abgefallen. Der Winter klopft an … unverkennbar. Die Natur zieht ihre Kräfte in den Boden zurück, es ist mehr und länger dunkel … innen ist angesagt. Oder anders gesagt: Kerzen anzünden, Süßes und Leckeres essen, Wärme genießen …

Die Weihnachtszeit, die eine besinnliche genannt wird, liegt vor uns. Doch bevor die Meisten sie so richtig genießen können, liegt viel Stress und Trubel vor einem. Da wird eingekauft, gebastelt, organisiert und manchmal unmittelbar aus einer gerade noch heftigen Anspannung fällt man in die Entspannung der Feiertage. Nicht immer und nicht für jeden ganz einfach, oder?

Wofür möchte ich heute Werbung machen? Zu was möchte ich Sie heute einladen?

Auf dem Hintergrund unserer Tätigkeit als Coaches und Ausbilder haben meine Partnerin und ich so im Laufe der Jahre viele Aspekte aus der psychologischen Wundertüte gesammelt …
Ein Aspekt, der momentan oft auf(ge)fällt, ist der Begriff der Lebenstiefe …andere Worte dafür sind: Sein, Stille, in der Mitte ruhen usw. Das Ergänzende dazu wäre die „Oberfläche“ des Alltags, wo jeder von uns täglich Herausforderungen meistert, Dinge und Formen hinbekommen darf, seine Rollen ausfüllt, Entscheidungen trifft usw. Tiefe wäre im Verhältnis dazu die Quelle, der Grund, die Dimension, die Verankerung, die Anbindung, aus der wir heraus die Oberfläche gestalten.

Manchmal ist es schwierig, wenn uns die Oberfläche fordert, diesen Kontakt in die eigene Tiefe zu halten. Dann wird es unruhig, ja sogar stressig und meistens anstrengend. Ich glaube, ich habe dazu im Laufe dieses Jahres eine Menge im Newsletter geschrieben. Im Januar war es das Thema Meditation, im Februar das Thema „Präsent sein“, im Mai habe ich etwas zum Thema Balance geschrieben usw.

Mein Appell heute:
Wenn ich darf, möchte ich Sie, werte Leserin, werter Leser, auffordern, die besinnliche Zeit, diese Tage, die mit dem Weihnachtsfest und dem Jahresübergang vor uns liegen, für sich zu nutzen. Zu nutzen, um sich zu (er)innern … an diese Tiefendimension Ihres Daseins …an das, was das Leben auf eine so besondere Weise bereichert. Nicht nur, weil es der Quell für tiefe Freude und Sinnerleben ist, sondern weil es (um die oben erwähnte Wundertüte zu zitieren) so viele weitere positive Auswirkungen hat.

Welche? Das dürfen Sie selbst herausfinden … Ich freue mich schon jetzt auf Ihre Meinungen und ergänzenden Hinweise und ggf. auch Widersprüche. Schreiben mir einfach eine Mail. Wenn es mir möglich ist, antworte ich auf Ihre Nachricht. Vielen Dank.

Ich jedenfalls wünsche Ihnen und Ihren Lieben von Herzen eine besinnliche Weihnachtszeit und den Übergang in ein gesegnetes neues Jahr….

Ihr
Jürgen Weist