Bewusst sein – Artikel

Welche Rolle spielen Beziehungen im Leben eines Menschen?

info

Im Blickpunkt: Welche Rolle spielen Beziehungen im Leben eines Menschen?

von Jürgen Weist

Das durchschnittliche Alltagsleben lässt uns oft nur wenig Zeit, zentrale Elemente unseres Daseins einmal zu durch- bzw. überdenken, ja ganz im Sinne des heutigen Themas sich einmal die Frage zu stellen: Welche Beziehung habe ich eigentlich zum Thema Beziehungen und welche Bedeutungs- oder Reichweite hat dieser Aspekt für mich?

Nur Polares ist (nicht) Wahres …, oder?

info

Im Blickpunkt: Nur Polares ist (nicht) Wahres …, oder?

von Jürgen Weist

Für Kommunikation und persönliche Entwicklung könnte es sinnvoll sein, dass die Grundstruktur der menschlichen Wahrnehmung unterscheidend ist. Wir unterscheiden das Eine vom Anderen, Tische von Bananen, Strümpfe von Buchstaben und lernen so, die Welt zu differenzieren und meinen … zu kennen.
Dazu ein kleiner Ausschnitt aus einem Gespräch...

Das „Schmerzspiel“

info

Im Blickpunkt: Das „Schmerzspiel“

von Jürgen Weist

Erleben Sie so etwas auch? Unerwartet und fast „aus dem Nichts heraus“ reagiert jemand völlig „über“, überflutet Sie mit destruktiver Kritik, verfällt in massive Abwertung oder ähnliches. Unsere Alltagssprache nennt das: Da rastet jemand aus, verliert die Fassung, wird gemein oder kann einfach nicht an sich halten ...

Ausgerüstet mit guten Fragen ins neue Jahr starten

info

Im Blickpunkt: Ausgerüstet mit guten Fragen ins neue Jahr starten

von Jürgen Weist

Zur Jahreswende 2015/16 haben wir Ihnen damals spezielle Fragen an die Hand gegeben. Fragen, die Ihnen vielleicht dabei geholfen haben, neue Perspektiven zu entwickeln ... denn Fragen als Sprachfigur erzeugen u.a. eine kreative Spannung, die helfen kann, eigenes Potenzial bewusst(er) werden zu lassen.
Diese kleine Tradition haben wir nun zum Start ins neue Jahr für Sie verfeinert. In einer Art „Blick zurück nach vorn“ haben wir uns die Newsletter-Schwerpunkte des Jahres 2016 angesehen und die Kerninhalte in zukunftsorientierte Fragen umgeformt.

Kontrolle

denkanstoss

Denkanstoß: Kontrolle

nach Jürgen Weist

Das Wort Kontrolle stammt ab von dem französischen Begriff „Controle“. Es soll im Ursprung eine Art Register der Hafenmeister gewesen sein. Sie mussten nicht die Schiffe im Hafen zählen, sondern ein Blick ins Register reichte, um zu wissen, wieviel Schiffe im Hafen lagen. Wikipedia meint dazu, Kontrolle sei die Überwachung oder Überprüfung einer Sache, Angelegenheit oder Person und somit ein Mittel zur Herrschaft oder Gewalt über jemanden oder etwas. Sicher ein großes Thema im Alltag, oder?

Verbindende Trennung

denkanstoss

Denkanstoß: Verbindende Trennung

nach Jürgen Weist

Ich glaube, ich bin ganz schön geprägt worden, von all dem psychologischen Input der letzten Jahre, ja fast Jahrzehnte. Probleme lösen, Aspekte integrieren ... sind das doch vielleicht nur Floskeln im Umgang mit zutiefst menschlichen Aspekten?

Lebendiges Handeln

denkanstoss

Denkanstoß: Lebendiges Handeln

nach Jürgen Weist

In vielen Zusammenhängen, in denen ich unterwegs bin, wie dem Coaching, Aikido, Training usw. beobachte ich ein „gewisses Etwas“, das wesentlich darüber mitentscheidet, ob Menschen ins Handeln kommen (können) oder auch nicht.

Die Enge der Kompetenzzone …

info

Im Blickpunkt: Die Enge der Kompetenzzone ...

von Jürgen Weist

In Asien angekommen ...noch Jetlag-Nachwirkungen ... zu spät aufgestanden. Der Tagesplan, noch nicht begonnen, brach als Theorie in sich zusammen. Wie geht die Geschichte weiter ...?
Jeder Versuch in einen wie immer gearteten Ablauf zu kommen, wurde vom Leben zärtlich aber vehement unterlaufen. Nichts klappte, das gewohnte Frühstücksrestaurant war geschlossen und auch das Ausweichquartier ... hatte... zu.
Inneres Grummeln machte sich breit ...

Wie wir das Jetzt ständig verfehlen …

denkanstoss

Denkanstoß: Wie wir das Jetzt ständig verfehlen ...

nach Jürgen Weist

Warum ist das Erleben von „Jetzt“ eigentlich so schwierig? Kindern (jedenfalls bis zu einem gewissen Alter) geht das leicht von der Hand. Gleichzeitig erfahren wir Erwachsenen im Alltag immer mal wieder Situationen, wo wir im Jetzt versinken. Beim Sonnaufgang am Strand, beim Sex, beim gleichförmigen Geräusch einer Bahnfahrt ...

Die Quelle von Freude und Lebenskraft

info

Im Blickpunkt: Die Quelle von Freude und Lebenskraft

von Jürgen Weist

Menschen suchen Glück, Freude und Wohlbefinden. Das ist verständlich und zutiefst menschlich...
Vor kurzem las ich einen Beitrag eines Freundes. Er sprach davon, wie man das Gehirn dazu bringt, Botenstoffe zu produzieren, die uns in eine gehobene Stimmung bringen können, uns aktivieren. Der Vorschlag war, in der Zukunft Ereignisse zu schaffen/ auszuwählen, die uns in eine Art Vorfreude versetzen, uns inspirieren.
Das ist nicht falsch. Das kann man so machen. Ich selbst habe jahrelange Erfahrung damit. Jetzt, Sie ahnen es schon, kommt das „Aber“:

Lebendigkeit ist gelebter Sinn

info

Im Blickpunkt: Lebendigkeit ist gelebter Sinn

von Jürgen Weist

Die Idee zu diesem Beitrag ist entstanden, als ich an einem ziemlich grauen Februar morgens aufwachte und mir die Frage stellte: Warum soll ich eigentlich aufstehen, ist doch sowieso immer das Gleiche ...? Nicht nur der Morgen war grau, meine Gestimmtheit hatte eine ganz ähnliche Farbe. Daraus entstand die Frage: Was macht das Leben bunt? Bringt Farbe ins Spiel? Wie entsteht freud- und lustvolle Lebendigkeit?

Was ist Selbstwertgefühl und wie kann ich es entwickeln?

info

Im Blickpunkt: Was ist Selbstwertgefühl und wie kann ich es entwickeln?

von Jürgen Weist

Über Selbstwert bzw. das Selbstwertgefühl wird so viel geredet und geschrieben. Aber was ist das eigentlich? Könnten Sie diese Frage wirklich beantworten? Selbst in unser „Haben-Gesellschaft“ wird Selbstwert ja nicht in öffentlichen Bewertungen wie 300.000€ zum Ersten, 300.000€ zum Zweiten usw. bemessen. Also was ist Selbstwert?

Herausforderungen im Alltag meistern …

info

Im Blickpunkt: Herausforderungen im Alltag meistern ...

von Jürgen Weist

Im Moment scheint sich im Hause Conzendo das Thema „Herausforderungen“ im Alltag zu verdichten. In Seminaren, in Coachings sind es immer mehr Menschen, die bei dem Versuch, ihren Alltag halbwegs erfolgreich hinzukriegen, mehr oder weniger intensiv und oft an ihre Grenzen stoßen. Was mich dabei besonders bewegt, ist die Tatsache, dass Menschen dies meist auf sich beziehen. Es fallen dann oft Worte wie: Ich bin dann wohl nicht in Ordnung, ich bin nicht leistungsfähig usw. Dann in eine Art schwächende Abwärtsspirale zu fallen, ist manchmal nur ein kleiner Schritt. Was passiert da im Moment?

Raus aus der Ohnmacht… rein ins Leben.

info

Im Blickpunkt: Raus aus der Ohnmacht... rein ins Leben.

von Jürgen Weist

Für diesen Beitrag möchte ich einen zweifachen Einstieg nutzen...
Einerseits begegnen mir im Moment viele Menschen, die über Umstände in ihrem Leben klagen, darunter wirklich leiden und nach Möglichkeiten suchen, etwas zu verändern.
provokativer dreierAnderseits war ich gerade (mal wieder) auf einer Fortbildung. Dort bin ich - auch mal wieder - in die Welt der provokativen Therapie von Frank Farrelly eingetaucht. Im Nachklang zum Seminar habe ich ein paar alte Artikel von Frank durchgeschmökert. Die lagen schon locker 17 Jahre in meinem Bücherschrank ... und dann passierte es. Beim Durchlesen kam der ein oder andere Seufzer und ein AHA-Moment folgte dem nächsten. Was war so spannend?

Das Gute und Schlechte zusammen … ergeben ein Ganzes.

denkanstoss

Denkanstoß: Das Gute und Schlechte zusammen ... ergeben ein Ganzes.

nach Jürgen Weist

Vielleicht ist es viel einfacher ... als wir denken. Einer meiner Lieblings-Poeten Khalil Gibran bringt es auf den Punkt: „Was ist das Dunkele (Hass) anderes als geronnene Liebe?" Das Gedankenexperiment dazu: Stellen Sie sich einmal vor, zeit Ihres Lebens hätte man Ihnen gesagt, Ihr rechter Arm sei okay, gut und sehr sehr wichtig. Ihr linker Arm dagegen sei schlecht und überdies Ausdruck von etwas ganz Unpassendem. Blödsinn werden Sie zu Recht sagen, aber als Experiment ...?

Die „Delle im Sein“ …

info

Im Blickpunkt: Die „Delle im Sein" ...

von Jürgen Weist

Die Wurzel dieses Beitrages ist aus einem Gespräch zwischen meiner Lebenspartnerin und mir entstanden. Wir sprachen darüber, wie genau eigentlich das Potenzial von Menschen entsteht und wie Menschen damit umgehen? Es war ein Austausch darüber, dass Probleme und Potenziale oft zwei Seiten einer gleichen Münze sind. Die Idee dahinter:

Anwesend sein … oder wirklich leben

info

Im Blickpunkt: Anwesend sein ... oder wirklich leben

von Jürgen Weist

Obgleich ich ahne, dass wir beim Conzendo an und ab ungewöhnliche Themen und Thesen bearbeiten, versuche ich mich heute einmal an einer Thematik, die selbst ich für ungewöhnlich halte. Der Impuls kam mir bei unserer Coachingwoche auf Mallorca, wo mir bei den einzelnen Coaching-Sequenzen der Gedanke kam, dass viele Menschen einfach nicht wirklich und vor allen Dingen nicht ganz da sind. Wenn Sie „anwesend sein" mal googlen, dann werden Sie insbesondere lesen, dass damit gemeint ist, dass Menschen sich an einer Örtlichkeit befinden. Soweit die banale Interpretation ... was aber meine ich damit?

Der (Um)Weg zu Glück, Erfüllung und tiefer Zufriedenheit

denkanstoss

Denkanstoß: Der (Um)Weg zu Glück, Erfüllung und tiefer Zufriedenheit

von Jürgen Weist

Unzählige Filme, Bücher (siehe auch heutige Empfehlung) und Tipps gibt es zu diesem Thema ... insofern möchte ich dem nichts Überflüssiges hinzufügen. Außer ... außer einem klitzekleinen Denkanstoß, den ich im heutigen „Blickpunkt" eigentlich schon angedeutet habe ...

Wie entwickele ich räumliches Bewusstsein?

denkanstoss

Denkanstoß: Wie entwickele ich räumliches Bewusstsein?

von Jürgen Weist

Vielleicht ist es einfacher, als Sie denken ... mein Zitat: „Es ist einfach, aber nicht leicht" passt auch hier. Der Zugang zum Thema ist überaus einfach, aber Dranzubleiben scheint überaus schwierig. Wenn es am Anfang ungewöhnlich ist und nicht auf Anhieb funktioniert ...erinnern Sie sich: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen...

Punkt oder Raum – welches Bewusstsein bevorzugen Sie?

info

Im Blickpunkt: Punkt oder Raum – welches Bewusstsein bevorzugen Sie?

von Jürgen Weist

Das Storyboard zu diesem Text: Wir, in diesem Fall meine Partnerin und ich, saßen bei den ersten Sonnenstrahlen im Pinneberger Rosengarten und fingen an, über das Thema Bewusstsein zu reden ...
Ich glaube, Eckhardt Tolle hat davon geredet, dass eine Entwicklung des Bewusstseins in Richtung räumliches Bewusstsein gehen müsste. Keine Ahnung, was er gemeint hat, aber uns sind dazu ein paar alltagsnahe Ideen und Inspirationen gekommen.

Sind Sie identisch?

denkanstoss

Denkanstoß: Sind Sie identisch?

von Jürgen Weist

Das Gute an dieser Frage ist, dass Sie sie immer mit „ja" beantworten können. Es fehlt der Bezug(sindex). Mit dem, was Sie gerade sind, sind Sie immer identisch. Bedeutet es doch so viel wie völlig gleich, ein und dasselbe – in den beziehenden Merkmalen übereinstimmend.

Spieglein, Spieglein an der Wand – was ist mir denn von mir bekannt?

info

Im Blickpunkt: Spieglein, Spieglein an der Wand – was ist mir denn von mir bekannt?

von Jürgen Weist

Über dem Tempel in Delphi soll er gestanden haben, der Satz: „Erkenne dich selbst". Ich möchte heute ein Thema aufs Tablett bringen, das schon in den letzten Veröffentlichungen immer mal wieder an- oder durchgeklungen ist. Lapidar heißt es Identität und Identifikation. Bewusst habe ich diesmal nicht bei Wikipedia gegoogelt, sondern ich werde versuchen (vielleicht sogar mit Ihnen gemeinsam) diese Begriffe mit Inhalt und Sinn zu füllen. Warum das Thema?

Relativ kommt von Relation …

denkanstoss

Denkanstoß: Relativ kommt von Relation ...

von Jürgen Weist

Vor kurzem saß ich als Beifahrer im Auto und während die Landschaft so an mir vorbeiflog, kam mir ein ganz ungewöhnlicher Gedanke: Alles, wirklich alles ist relativ ...jeder Atemzug, der kommt und geht, jeder Tag, der beginnt und endet, der Frühling, der bald wieder kommt und in den Sommer übergeht...

Essenzvoll leben …

info

Im Blickpunkt: Essenzvoll leben ...

von Jürgen Weist

Wir starten ins neue Jahr mit einem durchaus verheißungsvollen Thema. Essenzvoll leben: Was ist damit gemeint? Die Wortbotschaft an sich ist einfach: Essenz bedeutet doch so viel wie „Auszug des Wesentlichen" ... Die gute Nachricht: Sie alle kennen es bereits...

Wenn Widerstand nach „hinten losgeht“ …

denkanstoss

Denkanstoß: Wenn Widerstand nach „hinten losgeht" ...

von Jürgen Weist

Das Phänomen polar betrachtend, gibt es einerseits den Widerstand, der unser Dasein auf vielen Ebenen grundlegend sichert. Andererseits kann man auch eine Form des Widerstands beschreiben, die eine Art zur Routine gewordener Resignation darstellt, wo eine lebendige Auseinandersetzung mit äußerem Erleben und inneren Impulsen nicht mehr stattfindet. Wo Widerstand dazu führt, dass jemand nur noch blockiert ist, festhängt ... es einfach nicht mehr weitergeht. Aber wie zum Himmel lässt sich gesunder Widerstand vom ungesunden unterscheiden?

Dem eigenen Leben Tiefe geben – was heißt das und wie geht das?

info

Im Blickpunkt: Dem eigenen Leben Tiefe geben – was heißt das und wie geht das?

von Jürgen Weist

Beileibe kein 08/15-Thema ... Ich hörte mich vor kurzem auf einer Infoveranstaltung sagen, der Zweck des Integralen Coachings bestünde darin, das Eigene aus einer möglichst großen Tiefe heraus zu tun ... oder anders „gefragtsagt": Wir können jederzeit messen, wie lange wir schon (in Jahren) gelebt haben – aber wie schwierig wird es bei der Frage: „An wie vielen Tagen waren wir denn so richtig lebendig?"

Angst weicht wirklicher Begeisterung…

denkanstoss

Denkanstoß: Angst weicht wirklicher Begeisterung...

von Jürgen Weist

Man kann - ein wenig vereinfacht - unsere Psyche, unseren Geist als eine Art Gefäß betrachten, in der Objekte auftauchen, deutlich werden, Form gewinnen usw. Diese Betrachtungsweise wird auch in einigen Traditionen/ Schulen als Bewusstseinsfeld bezeichnet. Von dieser These ausgehend, ist es völliger Quatsch und meistens kontraproduktiv, seine Ängste loswerden zu wollen, keine Angst mehr haben zu wollen usw. 

Habe ich Angst oder hat die Angst mich?

info

Im Blickpunkt: Habe ich Angst oder hat die Angst mich?

von Jürgen Weist

Heute mal ein unangenehm gutes Thema, denn wer spricht schon gern über Angst? Ist ja vielleicht auch ein Thema, das latente Ängste schürt, oder? Warum ich das Thema so einladend finde? Weil ich davon überzeugt bin, dass die meisten Menschen mehr oder weniger angstgesteuert leben ... okay, Sie glauben das nicht? Gut, dann lesen Sie ruhig weiter.

Das Selbstwertgefühl stärken …

denkanstoss

Denkanstoß: Das Selbstwertgefühl stärken ...

von Jürgen Weist

Wenn die Ideen aus dem heutigen Blickpunkt halbwegs stimmen, dann ist das Thema Selbstwert eines der zentralen Themen des Ich-Bewusstseins. Und dann ... wenn man dieser Überlegung folgt ... wäre die Arbeit am Selbstwertgefühl – neben den anderen beschriebenen Aspekten - auch eine Möglichkeit wieder ans Urvertrauen anzudocken.
Was wäre dabei ganz praktisch zu berücksichtigen?

Selbstwertgefühl – welche Rolle spielt es in meinem Leben?

info

Im Blickpunkt: Selbstwertgefühl – welche Rolle spielt es in meinem Leben?

von Jürgen Weist

Als Vorbemerkung: Selbstwertgefühl ist ein Riesenthema mit enormen Auswirkungen, das man nicht mal eben in einem Newsletter-Artikel so abhandeln kann. Was ich jedoch versuchen werde: Ihnen das Thema und sein „Drumherum" aus meiner ganz persönlichen Erfahrungsperspektive als Coach und Trainer modellhaft zu beschreiben.
Warum ist Selbstwert für viele ein Thema?

Wie löse ich Probleme effizient und schnell?

denkanstoss

Denkanstoß: Wie löse ich Probleme effizient und schnell?

von Jürgen Weist

Stellen Sie sich einmal vor: Sie stecken in einer Lebenssituation, die Sie als problematisch erleben ... soll ja ab und an vorkommen.;-)). Haben Sie sich dazu je die Frage gestellt, warum erlebe ich das jetzt als Problem?
Es könnte sein, dass Sie diese Fragestellung als banal erleben ... ist sie aber überhaupt nicht.

Bewusstseinsentwicklung … zwei Richtungen … ein Ziel

info

Im Blickpunkt: Bewusstseinsentwicklung ... zwei Richtungen ... ein Ziel

von Jürgen Weist

Wie geht es Ihnen beim Lernen? Mir z.B. helfen Ideen, die möglichst einfach in meinem Alltag umzusetzen sind. Ich möchte Ihnen heute ein kleines Modell zur Bewusstseinsentwicklung beschreiben, das wir für unsere Coachingarbeit gerade entwickeln. Es ist (hoffentlich) einfach, aber (leider) überhaupt nicht simpel ...;-)).

Ich denke, also bin ich – oder Kopfkino für Anfänger

info

Im Blickpunkt: Ich denke, also bin ich – oder Kopfkino für Anfänger

von Jürgen Weist

„Cogito ergo sum" (ich denke, also bin ich ...). Wer kennt ihn nicht, den berühmten Satz von René Descartes. Aber selbst Descartes hat später geschrieben „ (...) ich sehe klar ein, dass man, um zu denken, sein muss. (Ende Zitat). Will sagen, es braucht kein Denken, um zu sein ... und doch erleben sich ganz viele Menschen (ausschließlich) durch oder über ihr Denken.

Wer was Besonderes sucht, findet das eigene Besondere nicht gut…

denkanstoss

Denkanstoß: Wer was Besonderes sucht, findet das eigene Besondere nicht gut...

von Sabine Babnick

Teil 1: Kürzlich morgens – im Urlaub am Strand - beim Muschel sammeln, kam mir in den Sinn, dass es einen wesentlichen Unterschied macht, einfach nur so zu suchen, also ohne konkrete Vorstellungen, eher mit einer absichtslosen bzw. „agenda-freien" Einstellung. Sprich, nur zu schauen, was tatsächlich da ist, als mir z.B. eine ganz konkrete Muschelform (besonders groß, besonders schön oder wie auch immer) vorzustellen und finden zu WOLLEN.

Berufung einmal ganz… anders.

info

Im Blickpunkt: Berufung einmal ganz... anders.

von Jürgen Weist

Warum möchten Menschen ihre Berufung finden? Haben Sie sich diese Frage je einmal gestellt? Manchmal denken Menschen, wenn sie endlich ihre Berufung fänden, dann würden sie mehr Glück, Zufriedenheit und Erfolg erlangen. So wie in der Werbung, so im Sinne von: Mit dem richtigen Partner, dem richtigen Job, dem richtigen Haus, genügend Geld usw. geht es mir... dann ...so richtig gut. Vollkommenes Glück stellt sich ein.

Sinnfragen des Lebens

denkanstoss

Denkanstoß: Sinnfragen des Lebens

von Jürgen Weist

Ich lese gerade viel aus dem Leben des legendären amerikanischen Trappistenmönches Thomas Merton. Ziemlich faszinierend ... jedenfalls für mich. Die Taschenbuchempfehlung im letzten Newsletter betraf einen kleinen Sammelband seiner Texte. Aus diesem Werk „Ein Tor zum Himmel ist überall", S. 121) stammt auch der Impuls zum heutigen Denkanstoß...
Als Einsiedler versuchte Merton u.a. Antworten auf zentrale Fragen des menschlichen Lebens zu formulieren.

Neues beginnen – Willenskraft entfalten …

 

info

Im Blickpunkt: Neues beginnen – Willenskraft entfalten ...

von Jürgen Weist

Übergang: Das alte Jahr ist gerade verklungen, das neue Jahr 2014 liegt mit seinen Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten vor uns. Für viele Menschen eine Zeit, in der Pläne und Vorhaben für das neue Jahr geschmiedet werden. Vorsätze werden gefasst, Ideen skizziert und mancher Traum scheint (endlich) zum Greifen nah ...

Doch was hilft dabei, Impulse tatsächlich umzusetzen, Ideen zu verwirklichen, Vorhaben zu realisieren?
Wenn man auf Menschen schaut, die dies erfolgreich schaffen, dann scheint u.a. (neben natürlich anderen Aspekten) sowas wie Willenskraft eine bedeutende Rolle zu spielen.

Der Rebound-Effekt oder das System schlägt zurück

denkanstoss

Denkanstoß: Der Rebound-Effekt oder das System schlägt zurück

von Jürgen Weist

Sie wollen etwas bestimmtes Erreichen (z.B. Ihr Gewicht reduzieren) und doch geht der Schuss nach hinten los. Sie nehmen sich vor, Sport zu treiben und bleiben nach dem ersten Lauf noch mehr auf dem Sofa kleben. Kennen Sie solche Umkehreffekte aus Ihrem Alltag? Manche sprechen dann vom „inneren Schweinehund", dem die Verantwortung dafür in die Schuhe geschoben wird. Eine ziemlich verrückte und abschätzige Betrachtungsweise, steckt doch der Schweinehund in mir, wo sonst? Wie könnte es anders gehen?

Worauf ich fokussiere …wächst!

denkanstoss

Denkanstoß: Worauf ich fokussiere …wächst!

von Jürgen Weist

Ich weiß, die Idee ist nun wirklich nicht ganz neu, aber wie unheimlich leicht gerät sie doch in Vergessenheit. Vielleicht als mahnendes Beispiel: Ich war in Vorbereitungen für eine Sportprüfung und hatte entsprechend mein Trainingspensum erhöht. Das war nicht immer ganz einfach und so fragte ich mich im Laufe eines Tages, werde ich heute am Abend noch genügend Energie haben? Eigentlich bin ich heute ziemlich müde … noch zwei …drei Fragen dieser Art und ich fühlte mich augenblicklich ziemlich erschöpft.

Innen und außen - im Spiegel der Weihnachtszeit

info

Im Blickpunkt: Innen und außen - im Spiegel der Weihnachtszeit

von Jürgen Weist

Der letzte Conzendo-Newsletter dieses Jahr…heute mal ganz philosophisch ausgerichtet.
Draußen wird es kälter, es hat schon Frost gegeben, die Blätter an den Bäumen … fast alle schon abgefallen. Der Winter klopft an … unverkennbar. Die Natur zieht ihre Kräfte in den Boden zurück, es ist mehr und länger dunkel … innen ist angesagt. Oder anders gesagt: Kerzen anzünden, Süßes und Leckeres essen, Wärme genießen …

Selbst-Bestätigung

denkanstoss

Denkanstoß: Selbst-Bestätigung

von Jürgen Weist

Heute einmal eine ganz einfache Idee für einen ausgeglichenen Alltag. Wenn Sie mal wieder tagsüber eine Menge entfremdender Impulse (das, was Ihnen persönlich Stress macht) wegstecken durften, dann versuchen Sie doch einmal die folgende Spielweise. Geben Sie sich selbst Bestätigung … und zwar im Verhältnis von 3:1 – sich also dreimal so viele selbstbestätigende Impulse geben, wie Sie entfremdende Impulse atmen durften.

Alexithymie oder blind für Gefühle …

denkanstoss

Denkanstoß: Alexithymie oder blind für Gefühle …

von Jürgen Weist

Alexithymie – griechisch für „ohne Worte für Gefühle“ – bezeichnet die Schwierigkeit, Gefühle differenziert wahrzunehmen und in Worte zu fassen. Gefühlsblindheit nennt sie der Volksmund. Alexithymie ist inzwischen weit verbreitet und tritt bei etwa 10% der Bevölkerung auf! Das wären mehr als 10 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum!
Als Persönlichkeitsmerkmal kennzeichnet sie die Unfähigkeit, Gefühle zu erkennen und zu beschreiben. Durch die Unfähigkeit mit Gefühlen und Emotionen umzugehen, entstehen dann Probleme im emotionalen Bewusstsein, bei sozialen Bindungen und in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Die Traumkultur der Senoi

 

info

Im Blickpunkt: Die Traumkultur der Senoi

von Jürgen Weist

Die Senoi (übersetzt: die Menschen) sind ein Stamm von Ureinwohnern, die im Bergdschungel von Malaysia leben. Diese Menschen, die sich eine besondere Lebensform bewahrt haben, erregten mein Interesse, weil ich über die Aussage „stolperte“, dass es bei den Senoi so gut wie keine psychisch Kranken oder Gewalt geben soll … Schläge und alle anderen Formen körperlicher Bestrafung sind tabu. Es gibt keine starren Gesetze, Gefängnisse und keine Polizei. Weiterhin, so der Bericht, zeichnen sich die Senoi durch ein hohes Maß an psychischer Integration und ein reifes Gefühlsleben aus.

Interview: Wachstum braucht Mut? (Juni 2013)

Susanne Körner (Absolventin der Conzendo Coaching-Ausbildung) interviewt Jürgen Weist:

"Jürgen, du liest irgendwo die Schlagzeile „Wachstum braucht Mut!“, welche Gedanken gehen dir dazu durch den Kopf?“

„Ich würde zunächst gedanklich einen Schritt zur Seite machen und sagen, dass Wachstum zunächst ein ganz natürlicher Prozess ist. Wenn du dir das in der Pflanzen- oder Tierwelt ansiehst oder auch bei uns Menschen, dann würde ich Mut so definieren, dass ich im Angesicht von Schwierigkeiten oder etwas, was mich beeinträchtigt, handlungsfähig bleibe. Das heißt, mutig sein wäre, dass ich es schaffe, die Energie auf eine Ebene zu heben, in der ich in Bewegung oder handlungsfähig bleibe.

Der Raub von Aufmerksamkeit

denkanstoss

Denkanstoß: Der Raub von Aufmerksamkeit

von Jürgen Weist

Je mehr es in unserer Welt „piept, ploppt, twittert, und livetickert” (so der Journalist Henning Sußebach), je mehr mediale Verfügbarkeit „rund um die Uhr” normal wird, desto wichtiger wird es für manchen von uns, sich vor dem Raub von Aufmerksamkeit zu schützen. Noch nie in der Menschheitsgeschichte wurden unsere Gehirne von so vielen Reizen bestürmt und je – nach Tagesform - manchmal auch überflutet. Anfang Mai hat der Bundesrat die Anti-Stress-Verordnung 

beschlossen …, nicht zuletzt, weil psychische Erkrankungen wieder mal beachtlich angestiegen sind.

Was tun?

Etwas „richtig“ machen oder das Richtige machen ...?

info

Im Blickpunkt: Etwas „richtig“ machen oder das Richtige machen ...?

von Jürgen Weist

Was halten Sie von der folgenden (durchaus doppeldeutigen) Aussage:

„Was von selbst geht – dem sollte man nicht nachhelfen …“?

Na klar, werden die meisten, die dies lesen, sagen, keine Frage, das ist doch logisch. Wirklich? Daran würde ich gern, wenn Sie erlauben, ein wenig „kratzen“… etwas Neues anbieten, vielleicht sogar ungewohnt in der Idee und ungewöhnlich in der Sensibilität, die damit verbunden ist.

Worum geht es ganz konkret? Was meine ich damit?

Inspiration leicht gemacht ...

denkanstoss

Denkanstoß: Inspiration leicht gemacht ...

von Jürgen Weist

Inspiration leicht gemacht ...

Das Wort Inspiration (von lateinisch inspiratio) bedeutet soviel wie: „Einhauchen von Seele”, „Ausstatten mit Geist”. Gleichzeitig ist mit Inspiration der Vorgang der Einatmung gemeint. Mal ehrlich, haben Sie „inspiriert sein” (begeistert sein) mehr oder weniger bewusst mit dem Vorgang Ihrer Atmung verbunden?

In Balance oder Im-Balance?

info

Im Blickpunkt: In Balance oder Im-Balance?

von Jürgen Weist

Ist es nicht faszinierend? In der deutschen Sprache klingen beide Begriffe phonetisch nahezu gleich. In Balance sein ist so was wie im Gleichgewicht sein und mit dem Begriff Im-Balance wird ein Zustand von Ungleichgewicht, Einseitigkeit und Unausgewogenheit beschrieben.

Es geht mir dabei heute weniger um das Wortspiel als den wesentlichen Unterschied, den diese Zustände für die meisten von uns im Alltag machen. Ich möchte heute die These aufstellen, dass Menschen in jedem Moment so etwas wie Möglichkeiten (Potenzial), Einfluss, Wirkung auf ihr Umfeld/ Umwelt haben. Wie sie dabei ihre Ressourcen oder Möglichkeiten nutzen, hängt meines Erachtens sehr davon ab, ob sie sich in Balance oder in Disbalance befinden. Plakativ gesagt:

Wie man geht, so geht es einem – oder Reisebericht Teil 2

denkanstoss

Denkanstoß: Wie man geht, so geht es einem – oder Reisebericht Teil 2…

von Jürgen Weist

Wenn ich hier in Asien bin, so ist eines meiner Rituale, morgens kurz nach dem Sonnenaufgang ein wenig am Strand entspannt zu laufen. So auch dieses Jahr.  Diesmal nahm ich eine Besonderheit wahr. Es gab Läufer, die wie ich barfuß liefen, andere nutzten normale Joggingschuhe. Dieses Jahr kam eine neue Stufe hinzu. Jemand hatte eine Art Gummifüßlinge an, die wie Zehenhandschuhe dünn die Füße einkleideten. Ja, fragte ich mich, was wohl die Leute motiviert, sich so oder so auszustatten?

Körperorientiertes Lernen

Somatische Intelligenz oder vom Sinn leiborientierten Lernens

von Jürgen Weist

Bevor ich den Begriff Leib im Sinne Dürckheims oder Heisterkamps den als beseelten Körper benutze, möchte ich meine Abhandlung mit einer Grundüberlegung beginnen. Wo genau ist der optimale Ansatzpunkt für Lernen bzw. Weiterentwicklung? Diese Frage klingt vielleicht zunächst überaus banal.

Angst vorm Leben

von Jürgen Weist

Ich habe in den letzten Tagen mit einigen Menschen im Zusammenhang mit meinem Körperseminar „Spüre das Leben" gesprochen ... Was für mich faszinierend war, dass eine überaus große Anzahl jetzt plötzlich keine Zeit, Geld oder sonst was mehr hatte ... Angst fressen Seele auf. Warum ich das meine, ja, lassen Sie sich von den Gesprächen erzählen.

Irrationale Ideen

12 Ideen aus Rational-Emotive Therapie nach Albert Ellis

1) Die Idee, daß ein Erwachsener unbedingt in allen seinen Handlungen von jeder Person geliebt werden muß - anstatt sich auf die eigene Selbstachtung zu konzentrieren, auf das Gewinnen von Anerkennung für praktische Ziele und auf das Lieben anstelle des Geliebtwerdens.

Identifikation

Oder womit wir uns identifizieren, das sind wir ...

von Jürgen Weist

Kennen sie eine solche Situation? Sie bitten Menschen, sich (zum Beispiel in einer Seminarrunde) vorzustellen, kurz zu berichten, wer sie sind usw. Was wir dann meist hören, sind Rollen (ich bin x, y oder z von Beruf), so und so alt/jung, komme von da und dort und wünsche mir 1,2 oder 3. In der Regel geht es um Inhalte, die uns wichtig scheinen und über die wir uns quasi definieren.

Ebenen des Denkens

Der Philosoph Ken Wilber beschreibt in seinen Werken ein Phänomen, das er die "linke und die rechte Hand Gottes" nennt.

Damit meint er, dass wir die materielle Welt wahrnehmen können
(den Computer, den Tisch an dem ich gerade sitze, kann ich sehen anfassen usw. - also sinnlich erleben).

Bewusstseinsstufen

Die sieben Entwicklungsstufen des Bewusstseins

In Mythen und Geschichten stoßen wir häufig auf die Zahl sieben. Sie gilt in vielen Kulturen als heilige Zahl und taucht in vielen heiligen Schriften auf. Sie gilt als Symbol für spirituelle Vollendung. Beispiele: Leuchter der Juden, sieben Wochentage, sieben Chakren, Körperzellenregeneration nach sieben Jahren usw.

Wirkungsvoll handeln

von Jürgen Weist

Um mich herum sind gerade einige Menschen, die Ihre Lebensumstände gerade reorganisieren bzw. neu formen.

Ein Aspekt, der mir dabei immer wieder deutlich wird, ist meine Hypothese, dass Wirkung u.a. damit zu tun, hat, wie entschlossen, ja stimmig ich eine Sache angehe.

Zwei reale Kontexte, sprich Beispiele dafür aus meinem Alltag sind:

Widerstand kommt von Verstand

von Jürgen Weist

Vor kurzem fragte jemand mich, was ich denn unter dem Ego verstünde. Die beste Antwort, die ich je fand, war die, wenn Sie im Supermarkt an der Kasse stehen und warten, dann ist es ihr Ich, das weiß, wo es gerade ist, dass Sie an der Kasse gleich Geld brauchen usw. Der Teil jedoch, der gerade feststellt (schon das Wort passt sehr gut), dass alles wieder viel zu langsam läuft und dass heute sowieso wieder viel zu viele Leute vor Ihnen dran sind, das ist Ihr Ego.

Widerstand

Zum Thema „Widerstand“ ...(Zitate, Ausschnitte, Bemerkenswertes aus dem deutschsprachigen Buch von Steven Pressfield. der englische Originaltitel trifft es: The War of Art: Break Through the Blocks and Win Your Inner Creative Battles)

Innere Widerstände sind die zerstörerischste Kraft des ganzen Planeten. Sie sorgen für mehr Unglück als Armut, Krankheit und Erektionsstörungen zusammen. Wer inneren Widerständen nachgibt, nimmt Schaden an seiner Seele (...).

Der Mythos bestimmt den Ritus

(...nicht nur eine Weihnachtsidee ...)

von Jürgen Weist

M y t h o s: Ursprung griech/lat: Wort, rede; Erzählung, Fabel, Sage, verwandt mit den Worten Mysterium (Geheimlehre), Mystik (durch innere Versenkung Vereinigung mit Gott).

R i t u s : lat. ritus: feierlicher (religiöser) Brauch, verwandt mit dem dt. Wort Reim.

Was hat das mit dem Thema Berufung zu tun?

Sich selbst folgen

von Jürgen Weist

Im Nachklang unseres letzten Berufungsseminares habe ich den Teilnehmern ein Buch des amerikanischen Psychologen James Hillman empfohlen.

James Hillman (Begründer der sogenannten Schicksalspsychologie) beschreibt in seinem Buch "Charakter und Bestimmung" seine Hypothesen zu diesen Themen aus (für mich) meist archetypischer Sicht. Nach meinem Geschmack (ohne es genau zu wissen) müsste er ein Schüler C.G. Jungs gewesen sein.

Berufung: Ein Kinderspiel?

von Jürgen Weist

Gerade bereite ich einen Vortrag vor, bei dem ich in meinem Teil darüber sprechen werde, was möglicherweise Gründe dafür sind, dass wir unsere Berufung nicht (aus)leben.

Vorbemerkung

Heute am 21.November sitze ich gerade, nachdem ich gestern diesen Beitrag angefangen habe, am Krankenbett meiner kleinen fünfjährigen Tochter und sehe mir zusammen mit ihr einige Zeit den Walt Disney-Film „Dumbo der kleine Elefant" an. Für alle, die die Geschichte nicht so genau kennen:

Wann handeln ...?

von Jürgen Weist

In einem Gespräch mit einem Freund bewegte uns das Thema, wann handelt man und wann nicht (Tao te King: im Nichtstun bleibt nichts ungetan ...).

In vielen therapeutischen Schulen werden dafür schlaue Tipps gegeben: Werte, Kriterien, Reaktionsmarker, Übungen, Visualisierungen und vieles andere mehr ...

Quelle Deines Handelns

Was ist die wirkliche Quelle Deines Handelns?

In der letzten Woche unterhielt ich mich mit jemanden über die Frage des Ja- bzw. Nein-Sagens. Und die Frage, wann ist was „richtig”. Das erinnert mich an eine Aussage des alten deutschen Zen-Meisters, Graf Dürckheim, der folgendes Grunddilemma des menschlichen Lebens beschrieb:

Seele

Was ist die Seele? Viele von uns kennen das Wort und können das, was das Wort benennt, nicht immer fühlen, nicht in ihre Alltagserfahrungen einbetten. Und immer wenn es um Seele geht, scheint es nur wenig „gegenständlich” - griffig zu sein ...

Da wo Form ist, ist auch Seele, so der Autor Fernando Pessoa. Die Japaner sprechen von der Seele als dem Herz der Dinge. So verstanden könnte die Seele u.a. eine Art Matrix, eine Art mehrdimensionale Blaupause unseres persönlichen Lebens sein. Die Beschreibung aller Potenzen unserer Existenz. Im Sinne davon: Was ist/ wäre möglich (gewesen) ... das gilt für Menschen, Gruppen, Firmen - letztlich alles, was Form aufweist. Alle Dinge haben ihre Seele (das können Sie z.B. in der Natur spüren).

Schwellenräume und Potenzialentwicklung

von Jürgen Weist

Der Ritualforscher Victor Turner spricht in seinen Forschungen von sogenannten Schwellenräumen. Damit meint er innere Zustände oder äußere Situationen des Übergangs, in der ein Mensch beginnt, in wirklich neuer Weise zu denken, zu empfinden und zu handeln.
Schwellenräume sind Übergangsräume, in denen etwas „Altes“ gehen kann und „Neues“ begonnen hat. Egal, ob es sich um berufliche Stationen handelt, es um Beziehungen oder sogar noch mehr geht. Es sind segensreichen Zeiten, besondere Lernräume, in denen wir unsicher sein dürfen, nichts mehr unter Kontrolle haben müssen, wo wir leer und damit empfänglich(er) für das in uns liegende Potenzial, unsere innere Stimme, unsere Berufung werden.