(Integrales) Coaching – Artikel

Verbindende Trennung

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Denkanstoß: Verbindende Trennung

nach Jürgen Weist

Ich glaube, ich bin ganz schön geprägt worden, von all dem psychologischen Input der letzten Jahre, ja fast Jahrzehnte. Probleme lösen, Aspekte integrieren ... sind das doch vielleicht nur Floskeln im Umgang mit zutiefst menschlichen Aspekten?

Coaching und Lebensunterhalt

Was wäre, wenn ihr Lebenszweck auch ausreichend Lebensmittel schafft?

"Wenn wir da, wo unser Herz ist, nicht erfolgreich sind, wo dann?"
(Frage aus unserem Berufungsseminar)

Neben diesen Fragen möchte ich mich dem Thema Talent widmen. Das Wort Talent war zu historischen Zeiten eine Währung und gleichzeitig bezeichnet es auch das in uns angelegte Vermögen, unsere Begabung (von griech. Tälaton: das anvertraute Vermögen, geistige Anlage).

Lebendiges Handeln

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Denkanstoß: Lebendiges Handeln

nach Jürgen Weist

In vielen Zusammenhängen, in denen ich unterwegs bin, wie dem Coaching, Aikido, Training usw. beobachte ich ein „gewisses Etwas“, das wesentlich darüber mitentscheidet, ob Menschen ins Handeln kommen (können) oder auch nicht.

Raus aus der Ohnmacht… rein ins Leben.

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Im Blickpunkt: Raus aus der Ohnmacht... rein ins Leben.

von Jürgen Weist

Für diesen Beitrag möchte ich einen zweifachen Einstieg nutzen...
Einerseits begegnen mir im Moment viele Menschen, die über Umstände in ihrem Leben klagen, darunter wirklich leiden und nach Möglichkeiten suchen, etwas zu verändern.
provokativer dreierAnderseits war ich gerade (mal wieder) auf einer Fortbildung. Dort bin ich - auch mal wieder - in die Welt der provokativen Therapie von Frank Farrelly eingetaucht. Im Nachklang zum Seminar habe ich ein paar alte Artikel von Frank durchgeschmökert. Die lagen schon locker 17 Jahre in meinem Bücherschrank ... und dann passierte es. Beim Durchlesen kam der ein oder andere Seufzer und ein AHA-Moment folgte dem nächsten. Was war so spannend?

Das Gute und Schlechte zusammen … ergeben ein Ganzes.

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Denkanstoß: Das Gute und Schlechte zusammen ... ergeben ein Ganzes.

nach Jürgen Weist

Vielleicht ist es viel einfacher ... als wir denken. Einer meiner Lieblings-Poeten Khalil Gibran bringt es auf den Punkt: „Was ist das Dunkele (Hass) anderes als geronnene Liebe?" Das Gedankenexperiment dazu: Stellen Sie sich einmal vor, zeit Ihres Lebens hätte man Ihnen gesagt, Ihr rechter Arm sei okay, gut und sehr sehr wichtig. Ihr linker Arm dagegen sei schlecht und überdies Ausdruck von etwas ganz Unpassendem. Blödsinn werden Sie zu Recht sagen, aber als Experiment ...?

Die „Delle im Sein“ …

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Im Blickpunkt: Die „Delle im Sein" ...

von Jürgen Weist

Die Wurzel dieses Beitrages ist aus einem Gespräch zwischen meiner Lebenspartnerin und mir entstanden. Wir sprachen darüber, wie genau eigentlich das Potenzial von Menschen entsteht und wie Menschen damit umgehen? Es war ein Austausch darüber, dass Probleme und Potenziale oft zwei Seiten einer gleichen Münze sind. Die Idee dahinter:

Wie entwickele ich räumliches Bewusstsein?

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Denkanstoß: Wie entwickele ich räumliches Bewusstsein?

von Jürgen Weist

Vielleicht ist es einfacher, als Sie denken ... mein Zitat: „Es ist einfach, aber nicht leicht" passt auch hier. Der Zugang zum Thema ist überaus einfach, aber Dranzubleiben scheint überaus schwierig. Wenn es am Anfang ungewöhnlich ist und nicht auf Anhieb funktioniert ...erinnern Sie sich: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen...

Essenzvoll leben …

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Im Blickpunkt: Essenzvoll leben ...

von Jürgen Weist

Wir starten ins neue Jahr mit einem durchaus verheißungsvollen Thema. Essenzvoll leben: Was ist damit gemeint? Die Wortbotschaft an sich ist einfach: Essenz bedeutet doch so viel wie „Auszug des Wesentlichen" ... Die gute Nachricht: Sie alle kennen es bereits...

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser …

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Im Blickpunkt: Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser ...

von Jürgen Weist

Urvertrauen zu beschreiben, ist gar nicht so einfach. Jean Gebser sprach von dem Gefühl, in etwas aufgehoben zu sein, sich in Ordnung zu fühlen und vom Einklang mit sich selbst, seinem Leben usw. Die Neurobiologie und Entwicklungspsychologie sprechen von einem Grundgefühl optimistischer Zuversicht oder der Grundhaltung emotionaler Sicherheit.

Habe ich Angst oder hat die Angst mich?

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Im Blickpunkt: Habe ich Angst oder hat die Angst mich?

von Jürgen Weist

Heute mal ein unangenehm gutes Thema, denn wer spricht schon gern über Angst? Ist ja vielleicht auch ein Thema, das latente Ängste schürt, oder? Warum ich das Thema so einladend finde? Weil ich davon überzeugt bin, dass die meisten Menschen mehr oder weniger angstgesteuert leben ... okay, Sie glauben das nicht? Gut, dann lesen Sie ruhig weiter.

Selbstwertgefühl – welche Rolle spielt es in meinem Leben?

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Im Blickpunkt: Selbstwertgefühl – welche Rolle spielt es in meinem Leben?

von Jürgen Weist

Als Vorbemerkung: Selbstwertgefühl ist ein Riesenthema mit enormen Auswirkungen, das man nicht mal eben in einem Newsletter-Artikel so abhandeln kann. Was ich jedoch versuchen werde: Ihnen das Thema und sein „Drumherum" aus meiner ganz persönlichen Erfahrungsperspektive als Coach und Trainer modellhaft zu beschreiben.
Warum ist Selbstwert für viele ein Thema?

Wie löse ich Probleme effizient und schnell?

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Denkanstoß: Wie löse ich Probleme effizient und schnell?

von Jürgen Weist

Stellen Sie sich einmal vor: Sie stecken in einer Lebenssituation, die Sie als problematisch erleben ... soll ja ab und an vorkommen.;-)). Haben Sie sich dazu je die Frage gestellt, warum erlebe ich das jetzt als Problem?
Es könnte sein, dass Sie diese Fragestellung als banal erleben ... ist sie aber überhaupt nicht.

Bewusstseinsentwicklung … zwei Richtungen … ein Ziel

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Im Blickpunkt: Bewusstseinsentwicklung ... zwei Richtungen ... ein Ziel

von Jürgen Weist

Wie geht es Ihnen beim Lernen? Mir z.B. helfen Ideen, die möglichst einfach in meinem Alltag umzusetzen sind. Ich möchte Ihnen heute ein kleines Modell zur Bewusstseinsentwicklung beschreiben, das wir für unsere Coachingarbeit gerade entwickeln. Es ist (hoffentlich) einfach, aber (leider) überhaupt nicht simpel ...;-)).

Bin ich es wert?

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Denkanstoß: Bin ich es wert?

von Jürgen Weist

Im Coaching, wenn das Thema Überzeugungen und Lebensregeln tiefer berührt wird, kommt es immer mal wieder zu Aussagen wie: Ich bin es nicht wert ... ich bin völlig wertlos ... usw. Auch wenn die Botschaft negativ scheint, wenn Menschen das auszudrücken beginnen, so sind dies in der Regel ganz berührende Momente ... und oft der Beginn von etwas gutem Neuen.

Karma für Anfänger – oder wie die eigene Lebensenergie erhöhen?

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Denkanstoß: Karma für Anfänger – oder wie die eigene Lebensenergie erhöhen?

von Jürgen Weist

Was verhilft mir denn zu mehr Lebendigkeit, Lebensfreude, Schaffenskraft usw.? Es gibt dazu sicher unendlich viel Literatur und genauso viel Hinweise. Vielleicht als prinzipielle Ergänzung: Sie kennen sicher den Satz: Was du nicht willst, das man dir tu´, das füg auch niemanden anderem zu – oder so ähnlich. Meine heutige Version ist da vielleicht ungewöhnlich. Sie lautet: Was du im Tun oder Denken in Bezug auf andere tust, tust Du immer (erst) Dir selbst an.

Der Rebound-Effekt oder das System schlägt zurück

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Denkanstoß: Der Rebound-Effekt oder das System schlägt zurück

von Jürgen Weist

Sie wollen etwas bestimmtes Erreichen (z.B. Ihr Gewicht reduzieren) und doch geht der Schuss nach hinten los. Sie nehmen sich vor, Sport zu treiben und bleiben nach dem ersten Lauf noch mehr auf dem Sofa kleben. Kennen Sie solche Umkehreffekte aus Ihrem Alltag? Manche sprechen dann vom „inneren Schweinehund", dem die Verantwortung dafür in die Schuhe geschoben wird. Eine ziemlich verrückte und abschätzige Betrachtungsweise, steckt doch der Schweinehund in mir, wo sonst? Wie könnte es anders gehen?

In die eigene Kraft kommen

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Im Blickpunkt: In die eigene Kraft kommen

von Jürgen Weist

Sicher kennen Sie das Zitat: „In der Ruhe liegt die Kraft". Oder anders gefragt: Gibt es Tage, an denen Sie sich mehr Ruhe und innere Zufriedenheit wünschen würden? Wäre ein Plus an innerem Halt in den Wirren des Alltags für Sie manchmal unterstützend? Hätten Sie Lust, mehr und öfter in Ihrer Kraft zu sein? Souverän und ganz entspannt Ihren Alltag zu meistern? Woran könnte es liegen, dass es scheinbar nur ganz wenigen Menschen gelingt, gleichbleibend aus dieser Quelle zu schöpfen?

Ziele erreichen … oder eben auch nicht?

 

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Im Blickpunkt: Ziele erreichen … oder eben auch nicht?

von Jürgen Weist

Ich wage mich heute mal auf unnormale Weise an ein relativ normales Thema. Zum Thema Zielerreichung ist ja schon so viel gesagt worden. In der letzten Zeit habe ich mich häufiger gefragt, was tatsächlich im Alltag dazu führt, dass Menschen zwar Ziele formulieren, sie dann aber doch eher selten erreichen? Mal ehrlich, wenn ich mich umschaue … scheitern (oder gar nicht anfangen) scheint mir eher der Normalfall zu sein und wir alle nutzen dann unseren Verstand eher dazu, dies entsprechend entlastend schönzufärben.

Veränderung „klopft“ immer wieder an …

 

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Im Blickpunkt: Veränderung „klopft“ immer wieder an …

von Jürgen Weist

Geht es Ihnen nicht auch so, dass Ihr Alltag immer wieder aus Probleme lösen, Dinge in Ordnung bringen usw. besteht und Sie manchmal seufzend denken, mein Gott ist das auf Dauer anstrengend … und vielleicht gibt es sogar Momente, wo Sie sich wünschen, davon erlöst zu werden? Das wechselt mit Phasen, wo Sie alles hinbekommen, sich kompetent und fähig fühlen… kennen Sie das, zumindest zeitweise?

Defizitorientierung vs. Potenzialentfaltung

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Im Blickpunkt: Coaching im Spannungsbogen Defizitorientierung versus evolutionäre Potenzialentfaltung

von Jürgen Weist

Um was geht es heute genau bei dem etwas hochgestochenen Titel? Es geht für das Conzendo-Team um eine Kern- oder Grundfrage des eigenen Selbstverständnisses – und letztlich auch um das tragende Weltmodell des Integralen Coachings schlechthin. Sozusagen um die Haltung dahinter … Aber was ist damit gemeint?

Wenn Menschen ins Coaching kommen, meinen sie oft, etwas sei mit ihnen nicht in Ordnung und angelehnt an therapeutischen Erfahrungen meinen sie sogar, sie selbst seien nicht okay, ja vielleicht sogar falsch. „Ich bin doch nicht bescheuert“ und manch anderes fällt als Begriff.

Etwas „richtig“ machen oder das Richtige machen ...?

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Im Blickpunkt: Etwas „richtig“ machen oder das Richtige machen ...?

von Jürgen Weist

Was halten Sie von der folgenden (durchaus doppeldeutigen) Aussage:

„Was von selbst geht – dem sollte man nicht nachhelfen …“?

Na klar, werden die meisten, die dies lesen, sagen, keine Frage, das ist doch logisch. Wirklich? Daran würde ich gern, wenn Sie erlauben, ein wenig „kratzen“… etwas Neues anbieten, vielleicht sogar ungewohnt in der Idee und ungewöhnlich in der Sensibilität, die damit verbunden ist.

Worum geht es ganz konkret? Was meine ich damit?

Dynamik paradoxer Verstrickungen

Manchmal sind Menschen oder Gruppen in Konflikte verstrickt, die nach der Devise funktionieren:

"egal , was ich tue, ich fühle mich nicht gut dabei"!

Und die Beteiligten an solchen Prozessen beschreiben oft auch, dass sie immer wieder auf die gleiche Weise in den Konflikt "rutschen", unabhängig, was sie sich vorher vorgenommen haben.

Systemik: Literatur

Folgende Literatur empfehlen wir Ihnen zur Systemik:

  • Senge, Peter (1998): Die Fünfte Disziplin, Klett-Cotta
  • Senge, Peter et al. (1998): Das Fieldbook zur "Fünften Disziplin", Klett-Cotta
  • Küppers, Günter, Herausgeber (1996): Chaos und Ordnung, Reclam Stuttgart
  • Haken, H. (1981): Synergetik. Eine Einführung. Springer
  • Haken, H. (1981): Erfolgsgeheimnisse der Natur. Synergetik: Die Lehre vom Zusammenwirken, Ullstein
  • Peitgen, H.O. et al. (1992): Bausteine des Chaos. Fraktale., Klett-Cotta
  • Schlippe, A. v., Schweitzer, J. (1996): Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung, Vandenhoeck & Ruprecht
  • Kriz, Jürgen (1999): Systemtheorie für Psychotherapeuten, Psychologen und Mediziner, Facultas UTB Wien