Respekt ist eine reziproke Angelegenheit.

Reziprok bedeutet so viel wie: wechselseitig, gegenseitig [erfolgend], aufeinander bezüglich. Mit anderen Worten: Was man sät, das erntet man oder auf´s Thema angewandt: Wer andere in der Tat respektiert, sie wertschätzt, wird selbst tendenziell eher respektiert und gewertschätzt. ABER:

Was zum Himmel ist eigentlich Wertschätzung oder Respekt?

Respekt (von lateinisch respectio ‚Rückschau, Einschätzung‘ über französisch respect ‚Hochachtung‘) bezeichnet lt. Wikipedia eine Form der Wertschätzung, Achtung und Ehrerbietung gegenüber einer Person oder Institution. Gegensätze dazu sind Respektlosigkeit, Missachtung, Ressentiment, Frechheit und Verachtung.

Hat Nicht-Verantwortung (s)einen Preis?

Wer kennt das nicht…? Verantwortung zu übernehmen kann in vielerlei Hinsicht anspruchsvoll sein. Aber es gibt sie auch… die Auswirkungen von nicht übernommener Verantwortung.

Verantwortung – ein (zu) großes Thema?

Ich steige heute mal philosophisch ein… vielleicht gibt es sowas wie eine kleine und große Verantwortung. Und jeder Mensch formuliert durch die Art, wie er lebt, die eigene Antwort.

Die Lücke zwischen Reiz und Reaktion

Wer kennt ihn nicht, diesen klugen Satz von Viktor Frankl: Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum… usw.
Alle oder kleinmütiger… die meisten Beziehungskonflikte lassen sich auf einer Ebene 2ter Ordnung lösen.

Nichts bleibt, wie es war

Wer diesen Newsletter ab und an mal liest, weiß um unsere Liebe zur ausgleichenden „Sowohl-als-auch“- Haltung. Mir geht oft durch den Sinn: Wenn ich für mich in Anspruch nehme, richtig zu liegen und recht zu haben, warum sollte das nicht auch für andere (umso mehr) gelten?

Ein anderer Name – ein anderes Leben.

Noch ein eher unkonventioneller Gedanke… aber durch die Zeit praktisch erprobt. In verschiedensten Zusammenhängen und Traditionen waren Identitätsübergänge davon geprägt, dass Menschen einen „neuen Namen“ erhielten.

Identität – eine fortlaufende Geschichte

Identität – von idem facere, bedeutet soviel wie, dem ich mich gleichmache. Schon hier wird deutlich, Identität ist eine Art gedanklicher Schöpfung. Etwas burschikos formuliert: Eine Geschichte, die sich selbst erzählt und so – fortlaufend erzählt – sich selbst aufrecht erhält.

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Geht es in einer Konfliktsituation hoch her, so kann es sein, dass man nie weiß, wie der andere das versteht, was man selbst gerade gesagt hat. Ja, noch besser: Eigentlich muss man jederzeit damit rechnen, dass der andere widerspricht, weil er etwas anders versteht, als man selbst gemeint hat.

Was sind Konflikte eigentlich in ihrer Essenz?

Nicht nur die Konstruktivisten wissen: Wie man sich auf etwas bezieht, wie man es anschaut, zu dem wird es. Zumindest für den, der so schaut. Was so viel heißen soll wie: Finde ich Konflikte „doof“, so ist das für einen gelingenden Umgang mit solchen Situationen eher nicht hilfreich.