Wie gelingt Veränderung?

Ist das Glas halb voll oder leer?
Eine uralte Frage, oder? Kann man schnell als „kenn´ ich doch“ abtun. Es ist quasi die Mutter der persönlichen Perspektive. Erlebe ich Umstände, Entwicklungen usw. als hilfreich oder unterstützend oder als verlustreich und schwächend? Und … wie bewusst entscheide ich das eigentlich oder erlebe ich mich da eher im Automatikmodus des Geworfenen?

Was unterscheidet Angst von Furcht?
Der Unterschied zwischen Angst und Furcht hat es mir angetan…
Einfach gesagt, Furcht hat ein klares, konkretes Objekt. Sie ist gerichtet z.B. Furcht vor der Prüfung, vor dem Hund, vor einer Kündigung. Angst dagegen ist gegenstandslos und diffus.

Die Quellen der Gewalt
Nun, folge ich den Medien, dann haben, selbst wenn man Dunkelfelder berücksichtigt, u.a. häusliche Gewalt und politisch motivierte Gewalt ziemlich zugenommen…. Lese ich z.B. die „LeSuBiA“-Studie des BKA, dann wird mir „schwindelig“. Ich beginne aber zu ahnen, welche Relevanz das Thema insgesamt haben könnte.

Kann man Überzeugungen verändern?
Im Prinzip ja… oder besser gesagt, wir machen das laufend. Wir sammeln ständig Erfahrungen und leiten daraus Annahmen ab. Versuchen Sie sich einmal an einem Fahrkartenautomaten in einer Ihnen nicht bekannten Großstadt zu bedienen… Oder plakativ: Die meisten Erwachsenen glauben nicht mehr so recht an den Weihnachtsmann oder den Osterhasen… aber dafür an andere Vorstellungen oder Phantasien😉.

Die Lücke zwischen Reiz und Reaktion
Wer kennt ihn nicht, diesen klugen Satz von Viktor Frankl: Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum… usw.
Alle oder kleinmütiger… die meisten Beziehungskonflikte lassen sich auf einer Ebene 2ter Ordnung lösen.

Am Leben teilhaben…
Ich habe in der letzten Zeit des Öfteren über die „Generation Z“ (geboren so ab 1995) und ihre Einstellung zum Arbeitsleben gelesen. Die Artikel waren ziemlich oft mit Vorwürfen gespickt… von faul sein, zu sensibel, wenig belastbar war u.a. die Rede.

„Driven by Gewohnheiten“…
Vor kurzem habe ich ein Online-Seminar zum Thema „Die Macht der Gewohnheiten gehalten“. Eine These aus dem Seminar war, dass unser Leben „höchstgradig“ von Gewohnheiten geprägt ist.

Loslassen ist Erfahrung, keine Theorie.
Meine Vorannahme: Wir leben in einer Kultur des Festhaltens bzw. des „Bewirken-wollens“. Wir wollen „haben“ und Erreichtes „behalten“, weil es uns eben Halt bietet. Halt bieten uns dabei Bezugspunkte wie z.B. Finanzen, Versicherungen, Job, die uns „Sicherheit“ vermitteln. Sicherheit in Bezug auf was?