Wie wirkt Zugehörigkeit?

Psychologisch schafft Zugehörigkeit u.a. das sogenannte „Über-Ich“, in dem quasi die Normen, Regeln und Vorschriften der Bezugssysteme gespeichert werden. All` das sinkt meist zutiefst ins Unbewusste…(so nach der Devise: „Ich wollte doch nie so werden wie meine Eltern…“)😉.
Kann man Überzeugungen verändern?

Im Prinzip ja… oder besser gesagt, wir machen das laufend. Wir sammeln ständig Erfahrungen und leiten daraus Annahmen ab. Versuchen Sie sich einmal an einem Fahrkartenautomaten in einer Ihnen nicht bekannten Großstadt zu bedienen… Oder plakativ: Die meisten Erwachsenen glauben nicht mehr so recht an den Weihnachtsmann oder den Osterhasen… aber dafür an andere Vorstellungen oder Phantasien😉.
Nach Eurem Glauben wird Euch geschehen…

Dieses Zitat aus der Bibel ist wahrlich nicht ohne… wie immer man es auch interpretiert, es ist was dran. Wir alle haben sowas wie Sortiermuster in uns, die unsere Wahrnehmung, unser Erleben und auch unser Handeln prägen. Namen für diese Leitsätze:
Wer fragt, der führt einen gegenwärtigen Dialog mit der Zukunft.

Zum neuen Jahr: Sieben Fragen, die Perspektiven ins neue Jahr schaffen, denn erst die Bedeutung, die wir den Dingen geben, macht sie zu dem, was wir erleben.
Fragen, die vielleicht das berühren, was bewusst mehr ins Leben „hinein werden“ möchte…
Wie bewahre ich mein Gleichgewicht?

Ich erinnere in Sachen Gleichgewicht noch einmal gern an die Idee der sogenannten Salutogenese nach Antonovsky mit ihrem Fokus Kohärenzgefühl („ stimmt das für mich?“). Solange Menschen in dem, was geschieht…
Krise, Krise an der Wand… wer hat die Lösung in der Hand?

Während ich diese Zeilen schreibe, naht mit interessanten Entwicklungen die neue Präsidentschaft in den USA, die VW-Belegschaft streikt flächendeckend, in Syrien brennt es, der Konflikt Russland – Ukraine spitzt sich zu, in Georgien streiken die Menschen und wir stolpern gerade auf eine vorgezogene Bundestagswahl zu. Reicht das?
Kurzausflug ins Land der Entfremdung

Menschen möchten verstehen… unter anderem auch, um Erfahrungen gewissermaßen einordnen zu können. Ein vielleicht hilfreiches Konzept, um aktuelle Entwicklungen sachgerecht(er) einbetten zu können, ist der das psychologische Konzept der Entfremdung.
Ist die Welt in Aufruhr?

Kürzlich las ich in der Seminarpause die Meldung, dass ca. 200 Vermummte einen Zug mit Fußballfans zwischen Berlin und Neustrelitz gestoppt und attackiert hätten. Der Zug wurde beschädigt, es kam zu Auseinandersetzungen in und außerhalb des Zuges.
Solche Momente lassen mich den Kopf schütteln… und oft entsteht in mir die Frage: Was passiert da eigentlich und was steckt möglicherweise dahinter?
Etwas in der Schwebe halten

Verständlicherweise suchen Menschen oft nach „goldenen Spielregeln“ fürs Leben. Auf die Frage: „Wie mache ich das denn?“, erwarten viele Kriterien, Konzepte oder Regeln, denen sie dann erleichtert folgen können.
Soll ich aufhören oder weitermachen… auf der äußeren Gestaltungsebene kaum beantwortbar…
Warum sind Versagen und Aufgeben eigentlich so unbeliebt?

Nun, auf diese Frage gibt es vermutlich diverse Antworten. Ich möchte mich auf ein/ zwei Aspekte beschränken.
Psychologisch naheliegend ist ja, dass in einer profit- und wachstumsorientierten „Leistungsgesellschaft“ alles das, was möglicherweise an Themen wie Funktionieren, Ergebnissen und Leistung knabbert, nicht gern gesehen wird. Mir fallen da neben Versagen und Aufgeben auch noch Aspekte wie Hilflosigkeit, Unlust, Inkompetenz usw. ein…