Am Leben teilhaben…

Ich habe in der letzten Zeit des Öfteren über die „Generation Z“ (geboren so ab 1995) und ihre Einstellung zum Arbeitsleben gelesen. Die Artikel waren ziemlich oft mit Vorwürfen gespickt… von faul sein, zu sensibel, wenig belastbar war u.a. die Rede.
Das Ringen der Grundtendenzen

Okay, wo fange ich an? Vielleicht gehe ich vom „Großen“ zum „Kleinen“, von außen nach innen. Schaut man sich die letzten großen Wahlen an wie z.B. in der Türkei und Spanien, dann kann man auch in diesen Ländern (wie in England, den USA, Brasilien, Frankreich usw.) eine zunehmende Polarisierung anmerken. Egal, wer auch immer die Wahlen „gewinnt“, ungefähr die Hälfte der Bevölkerung hätte es vermutlich gern anders…
Vielleicht müssen wir ja gar nichts befürchten…

Vor einigen Tagen las ich ein Interview der spanischen Zeitung El País mit dem Neurowissenschaftler Anil Seth. Daraus habe ich die folgende (für mich tröstliche) „ÜBER“legung entnommen:
Vergänglichkeit für Lebendige

Solange man lebt, kann man nur „über“ den Tod sprechen, nicht wahr? Schließlich lebt man ja noch… und genau das beschreibt meine heutige Motivation. Es geht indirekt ums Leben…
„Driven by Gewohnheiten“…

Vor kurzem habe ich ein Online-Seminar zum Thema „Die Macht der Gewohnheiten gehalten“. Eine These aus dem Seminar war, dass unser Leben „höchstgradig“ von Gewohnheiten geprägt ist.
Anwesend sein…

Wir sind, was wir sind und nicht was wir haben…
Das klingt doch erst einmal ungeheuer banal, oder? Was macht Lebensqualität aus?
Warum fällt Vertrauen so schwer?

„ICH… ich bin alles, was ich habe… auf der Welt“. Das ist der Refrain des Liedes mit dem der Film „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ nach dem Roman von Helmut Krausser endet. Das mal als Einstieg…
Dem Leben vertrauen…

Will man lernen, dem Leben zu vertrauen, so macht es vielleicht erst einmal Sinn, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie sich Misstrauen ausdrücken kann. Als Stichworte dazu… wer dem Leben misstraut…
Wie gewinnt man Lebendigkeit zurück?

Mal eine poetische Beschreibung: Das Leben in Entfremdung oder Entwurzelung gleicht einem Leben hinter einer Glasscheibe. Man sieht alles, kann aber nichts von dem berühren oder sich berühren lassen, was hinter der Scheibe passiert. Manchmal fühlt man sich auch durch die Scheibe geschützt und ein wenig sicherer.
Die drei Gesichter der Entfremdung…

Was ist eigentlich Entfremdung oder Entwurzelung und woran würde man diese Tendenz überhaupt erkennen?
Sehr vereinfacht gesagt, ist Entfremdung sowas wie, man ist nicht mehr ganz man selbst… eine grundlegende Spaltung der Seele. Prozesse wie Erziehung, Prägung bzw. Sozialisation hinterlassen ihre Spuren in unserem Nervensystem.